COP 21 Berlin: Unser Dialgforum zur Klimaneutralität auf der EnviroInfo 2016 (in englischer Sprache)

Erste englischsprachige Konferenz von COP 21 Berlin mit Prof. Dieter Flämig als Keynote-Speaker: Der Weltklimagipfel in Paris 2015 (COP21) hat die endgültigen Grundlagen für die weltweite Einhaltung des 2 Grad Celsius-Ziels zur höchstmöglichen Eindämmung des Klimawandels verbindlich vereinbart. Im Sinne von „Think globally, act locally!“ (R. Dubos) muss jetzt jede Kommune ihren notwendigen Beitrag leisten, um das globale Klimaschutzziel zu erfüllen. Das Bundesland Berlin hat dazu bereits parteiübergreifend „Klimaneutralität bis 2050“ als ein politisches Zentralziel festgelegt und dafür geeignete Wege aufgezeigt  wie etwa durch die Enquete-Kommission „Neue Energie für Berlin“.

 

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Veranstaltungsflyer

 Prof. Dr. Dieter Flämig Prof. Dr. Eckhart Hertzsch Jörg Lorenz
Klimaneutralität bedeutet für Berlin einen Abbau der Treibhausgase um über 20
Millionen Tonnen, auf den jährlichen Ausstoss bezogen. In 2050 darf Berlin p. a. maximal 4-6 Millionen Tonnen CO2 und CO2-Äquivalente emittieren. Das bedeutet eine notwendige durchschnittliche jährliche Treibhausgasreduktion von annähernd 600.000 Tonnen.
Die effiziente Transformation Berlins zu einer „klimaneutralen“ Stadt ist eine komplexe Herausforderung, die hochprofessionelles Management auf der Grundlage eines hochleistungsfähigen Informations- und Kommunikationssystems benötigt. Dieses IKSystem muss nicht nur die unmittelbare klimapolitische Transformation unterstützen, sondern auch als informationstechnologisches Instrument für die weitere Stadtgestaltung und für eine Neuausrichtung der Berliner Wirtschaft zu einer umfassend nachhaltigen Ökonomie dienen.

Diesen Lösungsansatz nennen wir „COP21 Berlin“. COP21 Berlin muss insbesondere folgendes leisten:

a) Aufteilung der Leistungsgesamtheit Berlins in Schwerpunkt-Bereiche der
Emissionsminderung (z. B. Wohnen, Mobilität, Wirtschaft).
b) Festlegung verbindlicher Einsparkontingente (z. B. 200.000 Tonnen p. a.
durchschnittlich im Wohnungsbereich)
c) Permanenter Soll-Ist-Vergleich als Erfolgsindikator des Transformationsprozesses
in Verbindung mit Hochrechnungen (Zielerreichung 2050) und
Prozessempfehlungen für mehr Effizienz
d)Prozessempfehlungen basierend auf tatsächlich bereits in der Stadt erwirtschafteten Renditen in Form eingesparter CO2-Tonnagen (siehe Teil 2 der Konferenz)
e) Prozessempfehlungen basierend auf erfolgreich praktizierter Beteiligung begeisterter Bürger in innobativen Prozessen zur CO2-Einsparung (siehe Teil 2 der Konferenz)
f) Austausch meßbarer Stadtrenditen und deren Prozesse innerhalb der EU
g) Entwicklung von Lösungen mit Chancen auf Überseemärkten

Nach der Keynote von Prof. Flämig gibt es die Möglichkeit zur ausführlichen Diskussion unter der Leitung von Prof. Eckhardt Hertzsch, ehemaliger Leiter des „Morgenstadt“-Projektes der Fraunhofer-Gesellschaft.

Bitte beachten Sie, dass die Konferenz in englischer Sprache stattfindet.

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