Mieterstrom: Zypries will Gesetz bis zur Sommerpause umsetzen

Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries hat auf einer Veranstaltung des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE) angekündigt, noch in dieser Legislaturperiode ein Mieterstromgesetz verabschieden zu wollen. Mieter sollen dadurch stärker am Ausbau der Erneuerbaren Energien beteiligt werden. Laut einer Studie des Ministeriums könnten 3,8 Millionen Mieterhaushalte kostengünstigen Solarstrom vom Dach beziehen. Die Relevanz u.a. für das SINTEG-Projekt „WINDNODE“ ist gegeben.

Die Studie zeigt auch, dass Mieterstrom zielgenauer gefördert werden müsste, um die Anzahl der rentablen Projekte zu erhöhen. Wie eine Studie des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft zeigt, ist Mieterstrom mit einem Anteil von neun Prozent an energetischen Maßnahmen allgemein nicht sehr weit verbreitet.

Jörg Lorenz, CEO des Netzwerks „green with IT“: „Genau dies ist das zentrale Thema etwa bei der Konzeption neuer Sektoren-Kopplungsprojekte mit validen Auswirkungen auf die Ray Lewis Jersey
Klimabilanz. So schlummern in den Warmwasser-Speichern deutscher Großsiedlungen Millionen cbm gepeichertes Warmwasser (zum Duschen etc.), welches aktuell gegen 100% durch fossile Energie aufgeheizt wird. Windenergie könnte bei Mieterstrombefreiung sofort attraktiv werden, um hier die Vermieter als Anwälte der Mieter in Marsch zu setzen: Ersatz fossiler Energie durch „Reggies“. Dies ist durch die aktuelle Abgabenlast als Maßnahme unattraktiv. Selbst wenn der Winderzeuger seinen Strom für 0 € hergäbe, würden Garry Gilliam Jersey
die aktuellen Abgaben den Preis so unattraktiv machen, dass die Vermieter – schon aus Anwälte der optimierten Betriebskosten für ihre Mieter – lieber weiter fossil auftempern. Hier schlummern mehrere 100.000 to CO2-Einsparpotenzial für die nationale Klimabilanz. Wir wollen die „Reggies“ über das nationale SINTEG-Programm „WINDNODE“ als power-to-heat-Ansatz in Warmwasserspeichern attraktiv gestalten und die validen Einspar-Tonnagen anhand konkreter Pilotanlagen nachweisen.“

„Wir nehmen Ministerin Brigitte Zypries beim Wort“, so die Botschaft eines Bündnisses aus BEE, Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), Bundesverband Solarwirtschaft, Bundesverband Energiespeicher, der Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften beim DGRV sowie Greenpeace Energy, Lichtblick, Naturstrom und Polarstern.

Die Ausweitung von Mieterstromprojekten würde die Energiewende in die Städte bringen und ihre Akzeptanz stärken, heißt es im Positionspapier des Bündnisses.

Bislang sei Mieterstrom gegenüber dem so genannten Eigenverbrauch schlechter gestellt. Während Eigenheimbesitzer keine oder reduzierte Abgaben und Umlagen auf den selbst erzeugten Strom zahlen müssten, werde der im Hausnetz an Mieter gelieferte Solarstrom voll mit der EEG-Umlage belastet.

„Es ist ein Gebot der Fairness, dass für Eigenheimbesitzer und Mieter die gleichen Spielregeln gelten“, so Klaus Müller, Vorstand vom vzbv.

Die von der Politik in Aussicht gestellte Regelung müsse jetzt Chris Thompson Womens Jersey
so ausgestaltet werden, dass Mieterstrom für breite Mieterkreise attraktiv werde. Ein Neubauprojekt in München-Allach zeigt, wie ein modernes Energiekonzept mit Mieterstrom aussehen kann.

Die Wirtschaftlichkeit von Mieterstrommodellen werde zusätzlich erschwert durch uneinheitliche Anforderungen an die Zählereinrichtungen. Heute kann jeder der rund 800 Netzbetreiber hierzulande eigene Anforderungen und Wünsche definieren. „Ein für ganz Deutschland gültiges Zählerkonzept würde Mieterstrom erheblich vereinfachen“, sagt Dr. Tim Meyer, Geschäftsbereichsleiter Dezentrale Energieversorgung bei der Naturstrom AG.

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