Klimawandel und Klimaresilienz, Lebenszykluskosten und -wert eines Gebäudes – EU Kommission lanciert erstes EU-weites Instrument zur Berichterstattung über die Nachhaltigkeitsleistung von Gebäuden

Die Europäische Kommission hat die Pilotphase für „Level(s)“ eingeleitet, einen neuen EU-Rahmen für nachhaltige Gebäude, der zum Wandel im Bausektor beitragen wird. Es ist das erste Instrument dieser Art, das zur Verwendung in ganz Europa entwickelt  wurde. Kommissar Karmenu Vella, zuständig für Umwelt, Meerespolitik und Fischerei, erklärte: „Level(s) kann zur Entwicklung einer nachhaltig bebauten Umwelt in ganz Europa beitragen und den Übergang zur Kreislaufwirtschaft fördern. Wir lancieren diesen Rahmen für den Bausektor und demonstrieren damit die Führungsrolle Europas in der Welt. Dies ist ein bedeutender Schritt hin zu einem ressourceneffizienteren und wettbewerbsfähigeren Bausektor in Europa.“

“degewo Innovationspreis: Smart Up the City 2017” – 20 Teilnehmer präsentieren ihre Ideen – Die 5 Finalisten stehen fest

Beim ersten „degewo Innovationspreis: Smart Up the City 2017“ stehen die 5 Finalisten fest. Der Preis wird erstmals für anwendbare, digitale Technologien, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle rund um die Themen Immobilienmanagement, Energieversorgung, Gebäudeautomation, Mobilität und Kommunikation vergeben. 20 Bewerber wurden von degewo zum Pitch-Event ins Telefónica BASECAMP nach Berlin-Mitte eingeladen, 5 qualifizierten sich für die Endrunde.

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Studie: Smart-Home-Markt floriert

Laut einer Studie von eco und ADL werden sich Smart Home-Umsätze bis 2022 auf 4,3 Milliarden Euro verdreifacht haben. Der deutsche Smart Home-Markt wurde in sechs Segmente unterteilt. Durchschnittlich werden ihnen eine Wachstumsrate von bis zu 58 Prozent in den nächsten fünf Jahren vorhergesagt.

(Bild: eco – Verband der Internetwirtschaft e. V.)

Anfang September 2017 wurde die Studie „Der deutsche Smart-Home-Markt 2017–2022. Zahlen und Fakten“ auf der IFA (Funkausstellung in Berlin) veröffentlicht. Die Studie wurde von eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. und Arthur D. Little durchgeführt.

In den Marktsegmenten Energiemanagement mit 1,3 Milliarden Euro und Licht- und Fenstersteuerung mit 1,2 Milliarden Euro werden voraussichtlich die höchsten Umsätze erzielt. Insgesamt sechs Segmente untersucht die Studie – dazu gehören auch Sicherheit und Zugangskontrolle, Unterhaltung, Gesundheit und betreutes Wohnen sowie Haushaltsgeräte.

Bis 2022 werden sich Smart Home-Systeme von den aktuell zwei Millionen auch etwa acht Millionen deutsche Haushalte vervierfachen. Das wachsende und immer breiter werdende Angebot reicht vom Fenstersensor über digitale Sprachassistenten und Staubsaugerroboter bis hin zu intelligenten Spiegeln.

„Im Smart Home sind alle Geräte im und ums Haus vernetzt und interagieren intelligent“, sagt eco-Geschäftsführer Harald A. Summa. „Das Internet bildet dafür die Grundlage, denn es verbindet die Geräte miteinander und ermöglicht ihnen den Datenaustausch. Die Intelligenz hingegen entsteht durch die Analyse von Nutzungs- und die Kombination mit Kontextdaten zur Verbesserung der Funktionalität und Steigerung der Benutzerfreundlichkeit.“

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