Arbeitshilfe DGSVO für die Wohnungswirtschaft: Branchenverband GdW stellt umfassende Arbeitshilfe zur Verfügung

Am 25.05.2018 tritt die neue EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft. Die wichtigste Botschaft lautet: Wichtige Grundprinzipien des Datenschutzrechts bleiben! Dennoch ist die Umsetzung der DSGVO nicht nur für die Wohnungswirtschaft eine große Herausforderung, sondern auch für sämtliche Wirtschaftszweige und Branchen in der Bundesrepublik.

Die Arbeitshilfe stellt den derzeitigen Stand der Diskussion zur Umsetzung der DSGVO bei Wohnungsunternehmen dar. Da es noch keine abgestimmte Positionierung der Datenschutzbeauftragten der Länder und des Bundes gibt, enthält die Arbeitshilfe in vielen Punkten Vorschläge und erste Praxishinweise. Grundlage der Meinungsbildung war ein Workshop, den der GdW am 16.01.2018 mit Experten der Branche durchgeführt hat. Dabei wurden Handlungsempfehlungen herausgearbeitet, die in der Arbeitshilfe in unterschiedlichen Kapiteln dargestellt werden.

Arbeitshilfe 83 GdW

Bereits zum Energieforum West des EBZ und des vdw Rheinland-Westfalen am 15.01.2018 in Essen hatte unser Netzwerk mit diversen Fachbeiträgen im eigenen Forumsbeitrag „IoT: Praxisumsetzungen der digitalen Transformation in der Wohnungswirtschaft“ neben Technologie-Grundlagen auch Aspekte zur Unterstützung der Datensicherheit und des Datenschutzes mit eingebracht:

Referat 3_Jörg Bachmann_VE_Netcom_Sicheres_Datenmanagement_WoWi

Referat 5_Dr._Martiny_Datenschutz und Datensicherheit – rechtliche Rahmenbedingungen

Dieses Referat wurde nochmals modifiziert für unsere Veranstaltung am 01.03.2018 in der IHK Berlin

In den Vorträgen von Dr. Martiny (jeweils vorletzte Folie) waren bereits viele hilfreiche Links zu detaillierten Grundlagen speziell für die Branche eingefügt. Die nun vorgestellte Arbeitshilfe fasst dies nun noch einmal zusammen und ergänzt die o.g. Grundlagen.

Weitere ergänzende Informationen:

BBU: Neue Informationen zur Umsetzung der Datenschutz-Grundverordnung

BBU-Veranstaltung„Datenschutz-Grundverordnung – neue Pflichten für die Wohnungsunternehmen“ am 13.02.2018

 

 

Unser Blog setzt sich im Wettbewerb durch: „Zukunftsheizung jetzt“ prämiert unsere Plattform


zukunftsheizung.jetzt präsentiert - Top Smart Home Blogs und Artikel 2017/18

Die Redakteure von zukunftsheizung.jetzt haben im ersten Quartal 2018  ein Auswahlverfahren für die besten Blogartikel rund um das Thema “SmartHome – Intelligentes Heizen“ gestartet. Ziel der Aktion war es, das Engagement der vielen Blogbetreiber zu würdigen. Die besten Artikel wurden ermittelt und nun ausgezeichnet.

Hier geht´s zur Auswahlseite!

Im Rahmen dieser Ermittlungen ist die Redaktion auf unseren Blog aufmerksam geworden. Dieser stach aus den erfassten Informationen positiv hervor, weshalb dieser einer redaktionsinternen Jury vorgestellt wurde.

Die Artikel wurden nach folgenden Kriterien bewertet:

– Inhalt (Hier flossen u.a. Themen wie Kreativität und Persönlichkeit mit ein)
– Aktualität (Wie regelmäßig werden Beiträge veröffentlicht? Eine hohe Frequenz ist nicht allein ausschlaggebend, es kommt ebenfalls auf den Inhalt an)
– Design (Wie viel Mühe gibt sich der Blogger mit dem Look & Feel der Seite?)

Die Redaktion von zukunftsheizung.jetzt schaut weit über den thematischen Tellerrand. Die prämierten Blogs kombinieren immer das Thema Heizwärme mit der Digitalisierung unserer Alltagsprozesse. Da ist das Thema „Smart Home“ durchaus dominant; jedoch nicht nur auf Endverbraucher bezogen.

Und so finden sich auf der Auswahlseite viele frische Ideen vieler Quereinsteiger zum Thema „Smart Heizen“. Dabei wurde vielen unterschiedlichen Blickwinkeln dieses Themas ein Raum zur gemeinsamen Darstellung gegeben. Ein schöner Seitenaspekt dabei: Heizerzeuger kommen hier kaum vor. Soviel zum Blick über den Tellerrand. Macht weiter so!

Forum VdW Rheinland-Westfalen 26/27.06.2018 Düsseldorf: green with IT referiert im Workshop „Daten- und Informationssicherheit “ DGSVO

Diskussionsplattform, Branchentreff und eine gute Gelegenheit zur kompakten Weiterbildung für Fach- und Führungskräfte: Einmal im Jahr veranstaltet der VdW Rheinland Westfalen das VdW-Forum Wohnungswirtschaft.

Zum Programm

Das Forum ist eine 1,5-tägige Fachveranstaltung für VertreterInnen der ehemals gemeinnützigen Wohnungs- und Immobilienwirtschaft. Im Dialog mit Partnern aus Politik, Verwaltung und Industrie bespricht die Wohnungswirtschaft im Westen aktuelle Themen. In einer Reihe erstklassiger Workshops kommen Fachleute und Spezialisten zu Wort, die den Teilnehmern neueste Informationen vermitteln.

An beiden Tagen wird ein Workshop zu Datensicherheitsthemen angeboten.Schwerpunkte sind dabei die neuen Anforderungen an die Daten- und Informationssicherheit durch die EU-Datenschutzgrundverordnung. In dem Workshop erhalten Sie einen Überblick über den Stand und die neuen Anforderungen an die Daten- und Informationssicherheit durch die EU-Datenschutzgrundverordnung. Einleitend werden die Grundlagen und rechtlichen Rahmenbedingungen erläutert. Sie erfahren welcher Handlungsbedarf für Ihr Wohnungsunternehmen besteht und welche Schutzmaßnahmen getroffen werden müssen. Der abschließende Blick in die Praxis zeigt, wie ein geeignetes IT-Sicherheitsmanagementsystem im Wohnungsunternehmen aufgebaut und umgesetzt werden kann.

Vortragstitel und Referenten:
Daten- und Informationssicherheit – rechtliche Rahmenbedingungen und Anforderungen
Dr. Lutz Martiny, Leiter Kompetenzfeld 5 „Datensicherheit“ im Netzwerk green with IT, Paderborn

Daten- und IT-Grundschutz – Schutzziele und Maßnahmen im Überblick
Jörg Lorenz, Vorstandsvorsitzender green with IT e.V., Berlin

Einblick in die Praxis: Aufbau und Umsetzung eines IT-Sicherheitsmanagementsystems (ISMS) im Wohnungsunternehmen
Marco Bekier, IT-Informationssicherheitsbeauftragter, Spar- und Bauverein eG Dortmund

Moderation:
Cindy Merz, Referentin für Rechtsangelegenheiten, VdW Rheinland Westfalen, Düsseldorf
Lisa Wilczek, Referentin für Multimedia und Datenschutzbeauftragte des VdW Rheinland Westfalen, Düsseldorf

Weitere Workshops und Vorträge entnehmen Sie bitte dem Programm.

 

EBZ-Arbeitskreis Interne Revision 26.04.2018 Berlin: green with IT referiert zum Thema DSGVO

Schwerpunktthemen am 26. und 27.04.2018 in Berlin sind diesmal Datenschutz, Tax-Compliance und Massendatenanalyse.

Ab dem 25. Mai 2018 gilt Sie – die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)!

Zahlreiche Neuerungen, wie das „Recht auf Datenmitnahme“, umfangreichen Informationspflichten für Mieter und Mietinteressenten und ein gestiegener Einfluss der Aufsichtsbehörden werden auf die Wohnungswirtschaft zukommen. Und eines ist jetzt schon klar: Bei der Einhaltung des Datenschutzrechtes ist Vorsicht geboten, um massive rechtliche und finanzielle Konsequenzen zu vermeiden.

Inhaltliche Schwerpunkte:

– Sichere Datenkommunikationsnetze für die Wohnungswirtschaft
– Technisch und rechtlich konform zur DSGVO
– Neue datenschutzrechtliche Herausforderungen für die Wohnungswirtschaft
– Datenschutzmanagement 2018 – Neue Verantwortungen und Aufgaben
– Tax-Compliance – Bedeutung für die Branche
– Intelligente Massendatenanalyse für die Innenrevision der Wohnungswirtschaft
– Belastbare Dokumentation von Inhalten, Kosten, Terminen und Qualität

Zur Präsentation

Am ersten Tag hat unser Netzwerk zum Thema „Sichere Datenkommunikationsnetze für die Wohnungswirtschaft“ referiert. Schwerpunkt unseres Referats war die Einbettung der DSGVO-Themenhintergründe in die Spezifika der Wohnungswirtschaft: Smart Meter Gateways, Common Criteria, TR 03109, Public Key Infrastructure, Reflexion der DSGVO im BSI-Grundschutz werden vor die anschließende juristische Behandlung  durch die Luther Rechtsanwaltssozietät gesetzt.

Beide Grundlagen wurden dann am Nachmittag in einem Workshop zusammen geführt.

Der zweite Tag wurde durch die Stichworte Tax-Compliance und Intelligente Massendatenanalyse geprägt. Innenrevisoren erhalten so Impulse für Prüfungsansätze und ausdifferenzierte Prüfungsmethoden.

Das ausführliche Programm finden Sie zum Downloaden unten.

Grundlagen aus der Wohnungswirtschaft für die Umsetzung innovativer Mieter-Apps

Im zweiten Quartal 2018 beginnen erste Umsetzungsarbeiten an einem App-Template für die Wohnungswirtschaft: Wie lassen sich die Kompetenz aus ERP-System und socket-basierte Smart-Home-Lösungen verheiraten? Wie können diese doch so unterschiedlichen Welten zusammen wachsen und den Mietern einen Mehrwert eröffnen?

Die Ansätze sind klar: Nur über den Vermieter können solche Apps entwickelt und angepasst werden. 13,5 Millionen Mietern aus der kommunalen und genossenschaftlichen deutschen Wohnungswirtschaft eröffnen sich dann große Chancen zur Einsparung warmer Betriebskosten, zur Erhöhung des Datenschutzes, der Datensicherheit und des Wohnkomforts, wenn solche App-Projekte von den Vermietern organisiert und gelenkt werden. So erschließen sich enorme Bündelungs-Potenziale aus der Digitalisierung, aus dem „Internet of Things“ (IoT).

Die Grundlagen stammen aus zwei unterschiedlichen Welten und Quellen und beleuchten strikt die Mietersicht: Dies wird durch die Gestaltung der Mieterwelt in „Meine“ Funktionen fokussiert: Meine Wohnung (mit der Abbildung von Verbrauchswerten), mein Mietkontostand, meine Nachbarschaft, mein Handwerkerservice, meine Nebenkosten, mein Vermieter, meine Umgebung, mein Kunden-Servicecenter reflektieren thematisch den engen Kundenbezug. Quelle 1 ist somit das existierende stationäre ERP-System des Vermieters, aus dem all diese – bereits vorhandenen – Daten in eine mobile App eingespeist werden.

Nun kommt Quelle 2 hinzu: Visualisierung von Heizenergie-Verbrauchswerten können nur aus den existierenden HKV-Abrechnungssystemen (häufig von dritter Dienstleisterseite) gespeist werden. Sinnvolle weitere Oberthemen sind: Visualisierung von Strom-Werten je Wohnung, die ja eigentlich kein Vermieter-Thema sind. Da der Mieter ja einen direkten Strom-Vertrag bei einer „dritten“ Partei hat (dem Energieversorger), bildet dieses Thema zwar ein vorraniges Mieterinteresse ab, doch kann der Vermieter hier nur ein App-Werkzeug für diese Visualisierung in die neue App einbauen und so das erweiterte Mieter-Interesse abholen. Weiterhin sind auch die Visualisierung von Boiler Strom brennend interessante Themen aus Mietersicht (wenn WW-Produktion aus Strom erfolgt), ferner Kaltwassser-Zählerwerte sowie Rauchmelder-Funktionsstatus-Meldungen. Abgerundet wird dies durch die Visualisierung des „eigenen“ Hausstroms aus Bezug von einer dritten Partei, wenn diese denn die Grunddaten zuliefert. Anders wäre die Bereitstellung dieser Daten nicht möglich, da die wohnungswirtschaftlichen ERP-Systeme hier mangels Vertragsbeziehung keine Daten zuliefern können. Den Vertrag hat die Mietpartei ja „woanders“ bei einem externen Stromanbieter abgeschlossen.

Hier gilt es einen „großen Strich“ zu ziehen, weil hier die gemeinsamen Interessen von Vermietern und Mietern an Visualisierungen und Kostenspar-Inhalten enden. Mit „Quelle 2“ wird die andere Welt der socketbasierten Client-Server angesprochen. Es geht um eine Welt, die in existierenden wohnungswirschaftlichen ERP-Systemen nicht existiert. Dies sind Client-Server-Beziehungen zwischen zwei Java-Anwendungen mittels Sockets. Viele moderne Webseiten und –Applikationen (Facebook, Twitter, etc.) verwenden darauf aufsetzend ein Programmierparadigma namens REST. Basierend auf dem Hypertext Transfer Protocol (HTTP/S) nimmt der Server über URL-Pfade und HTTP-Requests Anfragen entgegen und antwortet mit maschinenlesbaren kodierten Daten (meist JSON oder XML).

Auch wenn die Socket-Kommunikation grundlegender und weniger intuitiv für Entwickler ist, hat sie einen entscheidenden Vorteil: die Zwei-Wege-Kommunikation. Während bei HTTP/REST-Servern nur ein „Pull“ der Daten möglich ist, können bei eigenen Anwendungen die Server auch proaktiv Daten an Clients senden („Push“), z.B. um diese zeitnah über Neuigkeiten zu informieren. Dies ist z.B. sehr wichtig für HKV-Daten, deren Push-Dienst gern mal von den Drittanbietern gegen saftige Aufschläge zur Verfügung gestellt werden.

Eine grundlegende App-Architektur verschmelzt nun diese beiden Quellen: Die geldwerten und brennend interessanten Verbrauchs-Visualisierungen werden in einer zentralen Oberfläche vorrangig dargestellt. Alle weiteren Funktionen werden als „Satelliten“ darum herum schwirren:

Zu differenzieren sind hier die vordergründigen Interessen der Vermieter und der Mieter. Dies ist im o.g. Bild symbolisch dargestellt. Erkennbar ist hier im rechten Bild auch, wie Vermieter und deren Facility-Vanager, Verwalter, Hausmeister und Betreuer von einer solchen App gleich mit profitieren können: bidirektionales, digitales Quartiermanagement, zentrale Sicherstellungen von Datenschutz und -sicherheit.

So können Grundlagen aus beiden Welten in einer Mieter-App verschmolzen werden. Doch der Weg bis zu einer zertifizierten App unter Android und iOS ist nicht so einfach. Hier kann aber auf existierende Smart-Home-Apps zurück gegriffen werden, die grundsätzlich die speziellen wohnungswirtschaftlichen Belange berücksichtigen: Beschränkung auf wichtige mieterbezogene Prozesse einerseits, Eröffnung der kompletten Smart Home-Welt andererseits unter der Bedingung, dass die Mietpartei auch dafür bezahlt.

Alle originär wohnungswirtschaftlichen Prozesse sollten kostenfrei sein. Dazu gehört die Abbildung aller vertragsbezogenen Daten und die Visualisierung derselben. Hinzu kommen nun die „Satelliten“, die – auf Wunsch -von Mietparteien z.B. in einer Musterwohnung besichtigt und bezogen werden können. Dies kann nur dann erfolgen wenn diese Mieter denn bereit sind, dafür auch zu bezahlen. : Sturzdetektion, Kamerasicherheit, Kalenderdienste, Apothekenbezug, Lebensmittel- und Getränke-Lieferungen sind heiße, sehr heiße Prozesse für die ökonomisch grundlegende Einbindung von Umgebungs-Inhalten. Dies betrifft dann auch diejenigen Prozesse, die von Anbietern rein endverbraucherorientierter Apps zuvorderst priorisiert werden: Komfort-Lichtszenen, Zentral-Aus-Funktionen des Stroms, Fernbedienungsfunktionen von mietereigener Hardware usw.

Attraktiv werden solche Einführungsprozesse für Mieter erst dann, wenn konkrete Profite auch für diese Mietparteien selbst sichtbar werden: Einsparung von warmen Betriebskosten durch selbstlernende Algorithmen einzelner Raumregelungen, die kostengünstig und als „ALFA“-orientierte low invest-Lösung gleich mit implementiert werden. Andere digitale Einsparhelfer können gleich mit kommuniziert werrden, um den Einstieg in die digitale Welt gleich mit weiteren Profiten zu untersetzen: Prädiktive Lastkurven etwa oder Smart-Meter-Gateway-Lösungen. Gleichzeitig unterstützt dies den Klimawandel durch Teilhabe an aktiven Senkungsprozessen. Auch dies ist ein zunehmend wichtiger Interessenspunkt für Mieter, aber auch für die Politik, die den Klimazielen ja weit hinterher hinkt und Unterstützung aus der Wohnungswirtschaft sicherlich gebrauchen kann.

Unattraktiv ist nur eins: Das zentrale Oberthema aller endverbraucherorientierten App-Lösungen, die Jalousie-Steuerung. Immer wieder ein Brüller auf allen Fachveranstaltungen der Wohnungswirtschaft, wenn die Vortragenden der App-Hersteller plötzlich erkennen müssen, dass es „das“ zentrale Thema aus dem Markt der EFH/DHH in der Wohnungswirtschaft schlicht gar nicht gibt: Jalousien! Thema verfehlt!

Ergo: konzentrieren wir uns auf die lohnenden Grundlagen zur zentralen App-Gestaltung! Holen wir die Mieter da ab, wo sie stehen und bilden wir deren Interesse mit ab. Holen wir die Mieter mit ins Boot und reflektieren deren vorrangiges Interesse: Teilhabe!

Digitale Transformation auf der Light+Building 2018: green with IT präsentiert bus-basierte CO2-Senkungsstrategien

green with IT präsentierte auf der light & building 2018

Die Digitale Transformation erfasst und verändert auch die Gebäudeautomation und das Gebäudemanagement. Die Kommunikation zwischen Geräten und Systemen war schon bisher ein zentrales Element intelligenter Gebäude. Das Internet of Things (IoT) hebt jetzt die Möglichkeiten der Vernetzung auf eine neue Ebene. Zwingende Voraussetzung dafür ist Interoperabilität, welche ein entscheidenden Faktor dafür sein wird, die Potenziale überhaupt nutzen zu können. Mit dem IoT und anderen Entwicklungen können neben den traditionellen Anwendungen für das Management von Gebäuden neue, zukunftsweisende Lösungen entwickelt werden, welche Gebäude-, Energie-, IT-, Übertragungs- und Industriesysteme verbinden. green with IT war auf dem Marktplatz mit einer zentralen Präsentation vertreten.

Diese Interoperabilität demonstrierte das Netzwerk green with IT anhand konkreter Pilotierungs- und Demonstrationsergebnisse aus Wohnungswirtschafts- und Gewerbeprojekten.

Zum Vortrag green-with-it

Zum Live-Vortragsfilm

Gebäudeautomation und Leittechnik sind im Umbruch. IoT-getriebene Angebote treten neben die traditionellen Lösungen. Wo früher die offene Vernetzung innerhalb der Gebäudeautomation die Investitionssicherheit maximierte, dort werden heute Kostensenkungspotenziale und neue Synergien zwischen den Gebäude-, Energie-, IT-, Übertragungs- und Industriesystemen angeboten.

Im Vordergrund des Vortrages standen konkrete CO2-Senkungspotenziale aus busgesteuerten Anwendungen in Wohnungsunternehmen und Gewerbegebieten. Im ersten Vortragsteil wurden durch den Referenten Jörg Lorenz CO2-Senkungsraten ausgewiesen, die mittels

– selbstlernender Algorithmen in Einzelräumen
– prädilktiver Lastkurven und
– erster Smart Meter Gateway-Anwendungen in Privathaushalten

eingefahren worden waren.

Zum Zukunftsthema „Building Infomation Modelling“ (BIM) erläuterte Erik Vetter von der FH Potsdam als Ko-Referent erste Praxisbeispiele der Verknüpfung der neuen „IFC“-Welten mit der klassischen Gebäudeautomation. Bei aller Technik wurde aber auch klar, dass die Zielstellung „CO2-Senkungspotenziale“ nicht aus den Augen verloren wird: Gehirnschmalz vor Styropor lautet die Devise! So wurden konkrete Umsetzungsschritte mit ausgewiesenen „Return on Invest“-Ergebnissen im Detail erläutert und zur Nachahmung empfohlen.