Transferplattform Industrie 4.0

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19.03.2015

Bündelung der Kompetenzen zur digitalisierten Produktion in Brandenburg

Chance für green with IT-Mitglieder

Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und-automatisierung (IFF) bearbeitet der Lehrstuhl Automatisierungstechnik unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Ulrich Berger eine „Transferplattform Moderne Industrie Brandenburg 4.0“. Ziele der Plattform sind die Nutzung bestehenden Know-hows in der Digitalisierung der Wertschöp-fungsketten von klein- und mittelständischen Unternehmen (KMU) zur Erhöhung der Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit in Brandenburg.

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Smart macht mobil

Das Computer gesteuerte „schlaue Haus“ ist noch nicht massentauglich. Eine neue App soll das ändern.
Jahrelang hat die Industrie für die Idee vom „schlauen Haus“ geworben. Doch auch 20 Jahre später ist das Smart Home bisher „nicht in Authentic einen Massenmarkt gemündet“, bedauert der Netzwerker Jörg Lorenz aus Berlin. Das will er nun zusammen mit Universitäten und Unternehmen der Region im Verein „Green with IT Berlin-Brandenburg“ ändern. Zur Auftaktveranstaltung trafen sich die Mitglieder kürzlich bei der Industrie- und Handelskammer (IHK). Ihr konkretes Projekt: Gemeinsam wollen sie eine App entwickeln, mit der sich alle Geräte eines Smart Homes aus einer Hand steuern lassen.

Im automatischen Haus der Zukunft könnten Apps wie diese vieles erledigen, was man heute noch selbst tun muss: Das Licht ausschalten, wenn man das Zimmer verlässt.

Die Heizung hochdrehen, bevor man nach Hause kommt. Die Rollläden runterlassen, wenn die Sonne aufs Südfenster brennt. Die Kühltruhe einschalten, wenn der Strom billig ist. Smart Homes – so lautet das Versprechen – sparen auf diese Weise viel Energie. Das bestätigt ein Pilotprojekt von RWE. Das Energie-Unternehmen hat 40 Häuser in Bottrop mit einem Steuersystem ausgerüstet, das unter anderem die Temperatur der Heizkörper regelt. Im Schnitt verbrauchten die Bewohner zehn Prozent weniger Heizenergie. Manche Haushalte sparten sogar 25 Prozent ein.

Dabei arbeiten die smarten Geräte mit einer charmanten Technologie: Allein aus dem Temperaturunterschied zwischen der Umgebungsluft und dem warmen Wasser in der Heizung gewinnen sie genug Energie, um ein Ventil zu öffnen und zu schließen. „Energy harvesting“ nennt sich das. Gesteuert werden solche Thermostate per Funk mit einem Standard, der von Siemens entwickelt wurde und unter der Marke „EnOcean“ verkauft wird. Smart City ist die Zukunft

Schon heute werden funkgesteuerte Thermostate und Leuchten in großem Stil in öffentlichen Gebäuden eingesetzt, sagt Graham Martin, Geschäftsführer der EnOcean Alliance. So habe die Müritz-Klinik in Waren (Mecklenburg-Vorpommern) Fenster und Heizungen mit Reglern ausgerüstet, die nach dem einfachen Muster „Fenster auf – Heizung zu“ funktionieren. Verschwenderische Kipplüftung hat damit ein Ende, weil es im Zimmer einfach zu kalt wird. 22 Prozent Heizkosten sparte die Müritz-Klinik nach der Umrüstung, sagt Graham Martin.

Einsparoptionen könnten die Einführung selbst finanzierter App´s für Mieter beschleunigen (siehe Bild oben).

Bis man solche Dienste massenhaft nutzen kann, muss aber noch ein zentrales Problem gelöst werden: Bisher sprechen die Anwendungen nicht alle die gleiche Sprache. Deshalb will das Berliner Start-up „Yetu“ eine Universalbedienung fürs intelligente Zuhause schaffen. „Smart Homes sollen das Leben leichter machen und nicht schwieriger“, sagt Natalie Sonne von Yetu. Im Moment hätten Verbraucher nur zwei Möglichkeiten: „Entweder sie entscheiden sich für eine Marke und richten sich damit ein oder sie haben zig Fernbedienungen und lauter Geräte, die nicht miteinander kommunizieren können“, sagt sie. Den Bedenken der Verbraucher, ob ihre Daten auch sicher sind, will Yetu mit einer aufwendigen Verschlüsselung begegnen. „Schließlich sind die Daten aus der eigenen Wohnung die sensitivsten, die es gibt“, sagt Sonne.

Auch die geplante App von Green with IT soll höchsten Sicherheitsstandards genügen, sagt Jörg Lorenz. Als Konkurrenz zu Yetu sieht er sich nicht. Seine Zielgruppe sind die Mieter von Berliner Wohnungsgesellschaften, die die App ab Mitte 2016 kostenlos erhalten sollen. Auch sie wird ein Werkzeug für viele Aufgaben sein, etwa Sicherheitsanwendungen und Thermostate steuern können und Mietern erlauben, sich ein Mittagessen ins Haus zu bestellen. Über eine kleine Provision von solchen Einkäufen soll sich die App finanzieren; die Weitergabe von Daten schließt Jörg Lorenz kategorisch aus.

Zum Tagesspiegel-Originalbeitrag vom 09.03.2015 (Susanne Ehlerding)

 

Aufstellung zum Demonstratoren-Projekt Zwanzig20 Forum Wärmewende

Im Rahmen des BMBF-geförderten Vorhabens “Zwanzig20-Forum Masterplan Wärmewende” koordiniert das GeoForschungszentrum Potsdam (GFZ) die Entwicklung von Großprojekten zur Demonstration effizienter Wärmeversorgung aus regenerativen Energiequellen von Bestandsquartieren in Ostdeutschland. Unser Netzwerk, Gestalter im Themenfeld “Energieeffizienz” des Energieclusters Berlin-Brandenburg,  wird einen entsprechenden Beitrag einreichen und sich um folgende Umsetzung bewerben:

– wind2heat als Speicherunterstützung zu Schwachlastzeiten von Windkraftproduktion zur sofortigen Umsetzung in kommunalen Wohnungsunternehmen

– wind2heat als Heizungsunterstützung im zweiten Fokus

Im Rahmen des hier ausgeschriebenen Ideenwettbewerbs sollen relevante Fallbeispiele ermittelt werden, die konsequent in der Laufzeit von 24 Monaten bereits umgesetzt werden sollen. Dazu gehört neben der Erfassung und Vorbereitung der relevanten technischen, wirtschaftlichen, rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen auch eine Impact-Forschung durch weltweit anerkannte Klimafoscher. Wer wäre da besser aufgestellt als Berlin-Brandenburg? Mit dem GFZ  als Leitinstitut können wir die Stärken der “Energiesenke” Berlin mit der Stärke der Windproduktion Brandenburgs verbinden. Hinzu kommen weitere Standortvorteile wie etwa das Gridlab in Cottbus, welche die Transmissionsfakten simulieren und hochrechnen kann.

Einreichungsfrist ist der 13.03.2015. Eine ambitionierte Herausforderung. Da aber die Strukturierung entsprechender Antragsinhalte netzwerkintern bereits weit vorangeschritten ist, wird diese Herausforderung gern angenommen.

Nationale Klimawandel-Initiative: BMUB lädt zum 09.06.2015 ein

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.
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Volles Haus zum Kick-Off Meeting am 13.02.2015

Die IHK Berlin und der green with IT e. V. Berlin-Brandenburg hattenzum 13.02.2015 ab 13.00 h in die IHK-Konferenzebene eingeladen und konnten mehr als 100 Besuchern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Presse  spannende Neuigkeiten verkünden: Das neu gegründete Netzwerk, entstanden aus Ressourcen der Standortinitiative “we make IT Berlin-Brandenburg”, tritt mit dem festen Willen an, hoch valide Prozesse der Energieeffizienz zusammen zu fügen und weltweit zu vermarkten. Im Fokus stehen urbane Prozesse des Gebäude-Energieverbrauchs als größte Stellschraube zur weiteren Senkung der CO2-Bilanz. Fünf Universitäten und elf Gründungs-mitglieder treten an, um marktreife Lösungen aus der Hauptstadtregion weltweit zum wirtschaftlichen Erfolg zu führen. Eingereiht wird das Netzwerk in den Verbund der Cluster der Hauptstadtregion; Julius Erving Womens Jersey
federfürend im Cluster Energie (Energieeffizienz) und IKT Steven Nelson Jersey
(Smart Home). Im Vorfeld wurde im Rahmen eines Technologie-Transfertages u.a. die Initiative eines eigenen “horizon 2020?-Antrages beschlossen.

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