Aufstellung zum Wettbewerb „Klimaschutzpartner Berlin“

Wir stellen uns mit einem eigenen Beitrag zum Wettbewerb „Klimaschutzpartner Berlin 2019“ auf!

Umweltschutz und Energieeffizienz sind die zentralen Herausforderungen unserer Zeit. Seit vielen Jahren engagieren wir uns gemeinsam um die Minderung von CO2-Emissionen in unserer Stadt; entwickeln dazu praktikable, bezahlbare, von Mietern begeistert aufgenommene Detaillösungen.

Mit unserem Wettbewerbsbeitrag zeigen wir, was heute schon in Sachen Energieeffizienz und Klimaschutz machbar ist und regen zum Nachahmen an. Die Erzeugung von Energie in Kraftwerken ist bis heute noch eine der Hauptquellen für Treibhausgase. Daher sind Energievermeidung und Energieeffizienz wesentliche Instrumente bei der Gestaltung einer sauberen Umwelt.

Wir engagieren uns für Klimaschutz in Berlin, weil

  • wir uns der besonderen Verantwortung für Klimaschutz und Energieeffizienz bewusst sind,

  • wir mit unserem Netzwerk ein sichtbares Zeichen für konkrete Aktionen über Pilotmassnahmen setzen,
  • Klimaschutz Pioniere braucht und gute Beispiele Schule machen,

  • Berlin schon heute zahlreiche Leuchtturmprojekte vorweisen kann, zu denen wir weiter beitragen wollen
  • vorbildliche Leistungen gewürdigt werden sollen.

Hier ist unser Beitrag inhaltlich zusammen gefasst.

Die Bewertung aller Projekteingaben findet ab dem 06.04.2019 statt. Der Sieger wird auf den Berliner Energietagen bekannt gegeben und ausgezeichnet. Wir würden gern dazu gehören…………..

Aufruf zur Beteiligung an Reallaboren: Wohnungswirtschaftliche Energieeffizienz-Quartiere

Wir suchen Sie – interessierte Wohnungsunternehmen für digitale Zukunftsprojekte
Profitieren Sie von unserer professionellen Unterstützung bei der Gründung von Interessensgemeinschaften energieeffizienzter und geförderter Smart-Meter Projekte.

So der so: Es kommen völlig neue digitale Prozesse auf uns zu. Mit Hilfe technischer Partner und sicherer Infrastrukturen gilt es, auf Augenhöhe die Gestaltung dieser Prozesse vorwärts zu bringen. Mit den nun erstmals vorliegenden Möglichkeiten des 7. Energieforschungsprogramms des Bundes (7. EFP) eröffnet sich der Wohnungswirtschaft die Chance, technisch bei der energieeffizienten Gestaltung der Quartiere Vorreiter zu sein. Umgesetzt wird dies durch Interessensgemeinschaften für Reallabore. Gegenfinanzierungen und Fördermöglichkeiten stehen umfangreich zur Verfügung.

Zielstellung
Ziel ist es, eine Interessensgemeinschaft für digitale Zukunftsprojekte aus dem Kreis innovativ ausgerichteter Wohnungsunternehmen (kommunal und genossenschaftlich) zu bilden, welche
– die Wohnungswirtschaft –wo gewünscht und als sinnvoll erachtet – qualifiziert bei der Einwerbung von Projektmitteln zur digitalen Zukunfts-Ausstattung von Wohnquartieren (Schwerpunkt warme BeKo und Kommunikation) unterstützt
– während der Umsetzungsphase die Partner nicht allein lässt
– einen belastbaren Rahmen für weitere Begleitung mit der Zielorientierung 2030 bildet
– Wissen und Erkenntnisse in die Fachabteilungen und Arbeitsebenen weitergibt
Identifikation interessierter Partner
1. Phase: Auf- und Ausbau von Interessenskonsortien aus dem Kreis innovativer Wohnungsunternehmen aus dem gesamten Bundesgebiet
– Einsammeln von abgestimmten LOI oder MOU
– Zusammenführen zu einem bundesweiten Real-Labor nach 7. EFP gemäß Ausschreibung vom 11.02.2019

Versammlung der identifizierten Partner
2. Phase: Konkrete Ausarbeitung und Einreichung eines Projektantrages mit definierten Eigenanteilen der Wohnungsunternehmen, Voraussetzungen:
Hohe und Realisierungs- und Erfolgschance des Antrages
Dies ist unter der Voraussetzung der kooperativen Darstellung der erfolgreichen Projekte der letzten Jahre keine ernst zu nehmende Hürde.
Hohe Erfahrungskompetenz aus Vor-Pilotierungen
Hier liegen diverse aktuelle Berichte vor wie z.B. der BBU Zukunfts-Award 2019 und weiterer Initiatoren.
Vorlage valider Ergebnisse aus abgeschlossenen Real-Laboren
Neben der Beschreibung digital gestützter Prozesse der „Künstlichen Intelligenz (KI) und der validen Einspar-Quotienten einzelner Prozesse liegen auch detaillierte Auswertungen im Vergleich mit Referenz-Baukörpern anhand 3 Betriebsjahren vor.
Hohe Kompetenz bei der fachlichen Antrags-Erstellung
Green with IT, dessen Mitglieder und Hochschulen haben seit 15 Jahren erfolgreich regionale, nationale Anträge erstellt, eingereicht und hohe Fördersummen eingeholt.

Umsetzungen mit den Partnern

3. Phase:
– direkte Einholung von Projektmitteln für die Wohnungsunternehmen aus dem 7. EFP
– Lenkung der Planung, Antragstellung, Durchführung, Abwicklung durch green with IT und die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW)
– technische Umsetzung der in der Langfassung beschriebenen Ziele
– der Aufstellung der Bewertungs-Indikatoren und
– der Evaluationen

Grund-Informationen und Begleitung des Vorhabens

In dieser Online-Befragung werden zunächst Interessensbekundungen eingeholt.

Sämtliche Antrags-Formalien werden vom Netzwerk green with IT übernommen. Antragstellung, Lenkung und Leitung der Reallabore sind sehr komplexe Aufgaben, für die das Netzwerk ausreichend Kapazität und Erfahrung zur Verfügung stellt. Ziel ist es, der Wohnungswirtschaft die Konzentration auf alle Kernprozesse der Anträge zu ermöglichen, ohne Mehrbelastungen aus den reinen Antrags-Formalien.

Letter of Intent

Interessierte Wohnungsunternehmen senden uns einen„Letter of Intent“ zu. Alle Interessenten werden gesammelt; eine erste Infoveranstaltung zeitnah geplant und durchgeführt (begleitend auch als Videokonferenz).

Eine ausführliche Langfassung zur Erläuterung der Vorgehensweise ist hier parallel veröffentlicht.

Technische Hintergründe

Auch mit der EPBD-Richtlinie der EU eröffnen sich neue Optionen. Quartiere werden als Real-Labore bei der Findung belastbarer digital gestützter Zukunfts-Szenarien finanziell massiv gefördert. Im Vordergrund stehen Prozesse der Energieeffizienz und der verbesserten Kommunikation von Mensch und Maschine. Präzisiert werden die Zielstellungen in der sogenannten EED-Richtlinie.

Im Detail ist hier z.B. der sogenannte „Intelligenzfähigkeitsindikator SRI“ genau auf die Zielstellung der Wohnungswirtschaft ausgerichtet: Da nur wenige valide Erkenntnisse existieren, müssen weiter Erfahrungen durch Praxisprojekte generiert werden. Dafür ist es unerlässlich, professionelle Partner aus der Wohnungswirtschaft einzubinden, da es keine Partner mit vergleichbarem Erfahrungsstand in Quartieren gibt.

Campus Buch: gemeinsames Projekt DITRAC aus dem Programm „BENE 3“ genehmigt

Der zuständige Projektträger hat mit Wirkung vom 30.08.2018 das Vorhaben „Digitale Transformation Campus Buch CO2 (DITRAC) im Rahmen des Berliner Förderprogramms „BENE“ im Förderschwerpunkt 3 (Umwelt- und Energiemanagementsysteme) genehmigt. Der Antrag wurde zusammen mit unserem Netzwerk aus gemeinsamen Pilotierungs-Maßnahmen und -erfolgen gestaltet.

Mit Hilfe eines nach DIN EN ISI 50001 zertifizierten Energiemanagementsystems soll im Bereich Energieeffizienz dokumentiert werden, in welchen Bereichen und mit welchen Investitionen im Unternehmen, optional bei weiteren Partnern auf dem Campus sowie im angrenzenden öffentlichen Sektor der Gemeinde Buch Verbesserungen in Form valide ermittelter CO2-Senkungs-Tonnagen erzielt werden können. Im Ergebnis wird erwartet, dass durch die Einführung der Managementsysteme in Verbindung mit konkreten IT-geführten Effizienzlösungen ein direkter genereller, doch sehr fein gestaffelter und granulierter Beitrag zur Erhöhung der Energieeffizienz geleistet und in Form konkreter CO2-Einspartonnagen ausgewiesen wird.

Das Hauptziel ist die valide und dokumentationsechte Senkung des CO2-Haushaltes auf dem gesamten Campus auf Basis vor-evaluierter Potenziale. Die Erfassung dieser Potenziale und die Ausweisung der tatsächlich erreichten CO2-Senkungsziele ist Gegenstand einer ersten vorgeschalteten Simulation aller o.g. Aktiva. Hierfür wurde eine Basis in Form vorpilotierter Maßnahmen geschaffen. Durch die Nutzung disruptiver digitaler Prozesse wie
– selbstlernende Algorithmen
– prädiktive Lastkurven unter Einbezug von Wetterprognosen
– bidirektionaler, nach DIN ISO 50001 zertifizierter Monitoringsysteme
– Verhinderung von wirkungsgrad-senkenden Verkalkungen in Heizkreisssystemen, Rückführung vorhandener Verkalkungen
sollen die mit den heute verfügbaren, in sich bereits sehr stimmigen und wirtschaftlich geführten Energieaktiva messbar und mit Nutzen für Campusverwaltung (Vermieter) und die Endnutzer optimiert werden.

Das Ziel, messbare Synergieeffekte der digitalen Transformation zu identifizieren, kann hier kleinteilig und dokumentationssicher mit folgenden Inhalten erreicht werden:
• präsenzabhängige Nutzung statt feste Raumnutzungsprofile, Zielstellung 30% Einsparung
• wetterprognosengesteuerte statt unflexible Regler-Grundeinstellungen, Zielstellung 10% Einsparung
• IKT plus IP-bezogene Energieeffizienz-Technologien statt alter Management-Standards am Beispiel der Erfassung, des Managements und der Abrechnung warmer Betriebskosten über das Zählermanagement, über eine app-gestützte Verbrauchstransparenz für den Endnutzer (Mieter)
• IP-basierte statt proprietärer Protokolle, Förderung der offenen Standards und deren Profit.

Die zusammengefassten Effekte sind somit:
– Ertüchtigung des Campus für Zukunftsaufgaben mit digitalen Werkzeugen
– Identifizieren und Erschließen von validen CO2-Einspartonnagen
– Entwicklung zum Musterquartier mit internationalen Alleinstellungsmerkmalen der Energiewende auf der Basis einer DIN EN ISO 50001-Zertifizierung
– Hauptkriterien der Nutzenbetrachtung: Kosten und CO2-Primärenergiefaktoren/äquivalente

Die Vorbereitung und Einführung des zertifizierten Energie-Campusmanagements soll somit nicht nur in sich als infrastruktureller Eigennutzen im Vordergrund stehen, sondern es sollen vielmehr schon bei dieser Einführung erste digitale Renditen konkret ermittelt und gleich exemplarisch an einem ersten repräsentativen Gebäude umgesetzt werden. Das so eingeführte Managementsystem soll somit gleich von Beginn an dazu eingesetzt werden, um valide mittlere Senkungswerte zu dokumentieren, die sich dann auf die anderen Gebäude und die Berliner Klimabilanz übertragen lassen.

Reife Früchte der Digitalisierung bei Fernwärme-Verträgen: Lieferanten investieren Grundlagen zur Einsparungen warmer Betriebskosten beim Fernwärme-Grundpreis

Viele Wohnungsunternehmen haben langfristige Abnahmeverträge für die Fernwärme mit einem einzigen, häufig ogliopolisch aufgestellten Anbieter vereinbart. Was aber ist zu tun, wenn sich sehr kurzfristig Chancen der Digitalisierung (z.B. Smart Meter in der HASt) auftun, die zu massiven Einsparungen führen können? Mögliche Einsparpotenziale können nun auf Basis erfolgender EU-Richtlinien wie EPBG (wird in einer überarbeiteten EnEV national umgesetzt) und EED erfolgen und mit konkreten Services wie die Zulieferung aktueller und transparenter Verbrauchsdaten des Primärenergie-Zählers untersetzt werden. Der Berliner Anbieter Vattenfall ist hier voraus gegangen: Auf Bassis neuer  Zähler-Investitionen in alle HASt aller Weiterlesen

EED-Gebäuderichtlinie der EU: Ergebnis der ersten Lesung 17.07.2018 veröffentlicht

Als Teil des Maßnahmenpakets „Saubere Energie für alle Europäer“ hatte die Europäische Kommission im November 2016 eine Überarbeitung der Energieeffizienzrichtlinie (EED) von 2012 vorgeschlagen. Ziel der Überarbeitung war es, die EED durch die Einführung eines verbindlichen Energieeffizienzziels von 30% für die Zeit bis 2030 anzupassen und das derzeitige Anforderungsniveau somit beizubehalten. Zudem schlug die Kommission vor, den Wortlaut teilweise zu vereinfachen, um die Umsetzung der Richtlinie auf einzelstaatlicher Ebene zu erleichtern.

Ende 2017 lag dann ein Kommissionsbericht zur Bewertung der Fortschritte bei der Umsetzung dieser geplanten Vereinfachungen vor.

Am 17.07.2018 wurde nun das Ergebnis der ersten Lesung als „Transnationales Verhandlungsergebnis“ vorgelegt. Eine Präzisierung, ja sogar Verschärfung der verbindlichen Richtlinien wurde eingefügt für den Fall, dass einzelne Staaten hier das geplante Zählerwesen unterlaufen wollen (aktuell nur in englich, Übersetzung folgt): Weiterlesen

Datensicherheit in der Wohnungswirtschaft: Präsentation sicherer Speditionsnetze auf dem VdW-Forum 2018

Auf dem VdW-Forum 2018 in Düsseldorf präsentierte das Netzwerk green with IT die Basis neuer digitaler Geschäftsmodelle in der Wohnungswirtschaft: sichere Kommunikationsnetze. Sicherer als bisher erhältlich. Was auf den ersten Blick profan erscheint, wandelt sich bei näherem Hinsehen zu profitablen neuen Quellen in durchaus finanziellem Interesse. Weiterlesen

Umsetzung EPBD in Berlin? Geht schneller als gedacht: Vattenfall Wärme verkündet Aufrüstung im Wert von € Mio 10

Wer dachte, die für die Energiewende so wichtige EU-EPBD-Richtlinie würde erst in 20 Monaten so richtig wahrgenommen, wird auf angenehme Weise enttäuscht: Gemeinsam schalteten Björn Böhning, Chef der Berliner Senatskanzlei und Vattenfall Wärmevorstand Gunther Müller den ersten fernauslesbaren Wärmezähler für das Land Berlin schon am 23.01.2018 im offenen Herzen (Energie-Zentrale) des Roten Rathauses ein. Da war die Richtlinie noch nicht veröffentlicht.

Tuoma Hattaka, Vorstandsvorsitzender von Vattenfall Europe umriss die neuen Prioritäten -auch nach dem konsequenten Ausstieg aus der Braunkohle – mit dem Begriff: 4 D. Das bedeutet: Digitalisierung, Dezentralisierung, Dekarbonisierung, Diversifikation. Gemeint sind Weiterlesen

Hausaufgabe für die GroKo: EU beschließt verbindlich Energieeffizienz-Gebäuderichtlinie „EPBD“

Wie überall, so ist die Immobilienbranche aktuell voll mit der Umsetzung der EU-Richtlinie zur Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) beschäftigt, da schlägt schon der nächste Blitz ein, diesmal branchengenau im Immobiliensektor:

Das Europäische Parlament hat am 17. April 2018 der überarbeiteten Richtlinie zur Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (auch: EU-Gebäuderichtlinie, EPBD) endgültig zugestimmt. Die vereinbarten Änderungen ermöglichen das enorme Potenzial für Energieeinsparungen im Gebäudesektor – dem energieintensivsten Bereich in Europa – zu erschließen. Die neuen Vorschriften zielen unter anderem darauf ab, Weiterlesen

Aktuelle Wärmenetz-Themen im EU-Interreg-Projekt SAM: Optionen zur Umsetzung disruptiver Wärmenetz-Lösungen

Berlin liegt ganz am südlichen Rand. Zumindest wenn man die EU-Karte der „Baltic Sea Region“ (BSR) liest. Aber eben auch noch drin im „Zuwendungsgebiet“. Und so haben wir uns mit starken und erfahrenen EU-Partnern in Potsdam beim EEN-Stabsbüro der WFBB treffen können. Im Ergebnis liegt nun ein gemeinsamer EU-Antrag aus dem Programm „Interreg“ vor: Smart Asset Management for district heating distribution (SAM). Weiterlesen

Forum VdW Rheinland-Westfalen 26/27.06.2018 Düsseldorf: green with IT referiert im Workshop „Daten- und Informationssicherheit “ DGSVO

Diskussionsplattform, Branchentreff und eine gute Gelegenheit zur kompakten Weiterbildung für Fach- und Führungskräfte: Einmal im Jahr veranstaltet der VdW Rheinland Westfalen das VdW-Forum Wohnungswirtschaft.

Zum Programm

Das Forum ist eine 1,5-tägige Fachveranstaltung für VertreterInnen der ehemals gemeinnützigen Wohnungs- und Immobilienwirtschaft. Weiterlesen