Smart Cities Konferenz in Lahti

Smart Cities Konferenz in Lahti 11.05.2016: Nordische Partner für h2020

Lahti/Finnland, 11.05.2016: Zur Smart Cities Konferenz mit 250 Teilnehmern aus 11 Ländern präsentierte green with IT die Eckpunkte internationaler Kooperations-Angebote für die geplanten h2020-Aktivitäten: Die Suche nach Partnern in drei Klimazonen konnte mit Interessensbekundungen aus Lahti, Vaasa, Jyvaskylä, Salo und Tampere für den Bereich „nordische Klimazone“ abgeschlossen werden. Ferner konnte mit Vertretern der Universität Warschau erste Kontakte zum Zusammenschluss eines Interessensverbundes aus der deutschen Hauptstadtregion mit den Gebieten Poznan und Warschau geschlossen werden.

Zur Präsentation

Die Frage zur dritten Klimazone ist eng verbunden mit dem Erfolg des beantragten NewMare-Projektes: Im Erfolgsfall wollen die dort versammelten Teilnehmer den neuen Antrag unterstützen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf Wunsch auf Anfrage. Bitte mailen Sie an: kommunikation@green-with-it.de

 

Start der Testbett-Aktivitäten „Internet of Things“ der Wohnungswirtschaft

GdW-organisierte Wohnungsunternehmen probieren IT-gestützte Energieeffizienz in Pilotanwendungen aus

Berlin, 29.04.2016

Mehrwerte aus Energieeffizienz kommen Mietern und Vermietern gleichermaßen zugute. Die Welt spricht IP und alle profitieren davon, wenn die Datensicherheit beachtet wird. Zum Mai 2016 startet die Umsetzungsphase des green-with- IT-Projektes „Meine Wohnung“ in unterschiedlichen Wohnquartieren kommunaler und genossenschaftlicher Wohnungsunternehmen in Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Nicole Jaegers, Vorstand der 2014 als „gewohnt gut“ ausgezeichneten GWG Lübben eG: „Wir gehen neue Wege zur Erschließung lukrativer Mehrwerte und setzen dabei auf gering investive, hoch effiziente Maßnahmen im Sinne der ALFA-Philosophie des BBU. Wie Leitersprossen erklimmen wir klar definierte, aufeinander aufbauende Effizienzschritte zur Verbesserung der Heizwärmebilanz und der Mieterkommunikation“

Die „Leitersprossen“ wurden in langjährigen Vorpilot-Projekten praxisgetestet: Durchflussbegrenzer, selbstlernende Einzelraumregelungen, IP-Verbundregler, Smart Meter Gateways, skalierfähige Energiemanagement-Software bis zum IP-gestützten Quartiersmanagement. „Smarte“ Anwendungen (App´s) unterstützen die Transparenz der wichtigsten Strom- und Heizenergiedaten für Mieter, Hausmeister und Haustechnik-Ingenieure. Sie liefern den Vorständen wichtige Daten zur Optimierung der Energieeffizienz im Sinne des DNK „Nachhaltigkeits-Kodex des Rates für Nachhaltige Entwicklung“.
Daniel Schulz, Vorstand der ABG Paradies in Berlin: „Es gibt stichhaltige Gründe zur Abgabe einer DNK –Entsprechenserklärung im Jahresbericht. Unser Ansatz im Sinne der „Innovationen“ ist u.a. die eigene Erzeugung von Transparenzdaten der Heizenergie. Dazu ersetzen wir sämtliche HKV-Komponenten durch innovative Hardware. Diese soll dann die neuen glasfasergestützten Kieznetze über Smart Meter mit permanenten Energiedaten füttern. Kosten für den teuren Einkauf solcher Daten durch Dritte werden vermieden; mit einem Smart Meter Gateway können TV- und Telekom-Netze im Haus überbrückt werden“.

In der Lutherstadt Eisleben ist neben der örtlichen „Wobau“ auch das Stadtwerk mit im Boot. Auch hier werden die Pilotergebnisse über Referenzbaukörper evaluiert. Alle Maßnahmen werden auf Mieterversammlungen erläutert, der Datenschutz orientiert sich nach den Zertifizierungs-Anforderungen des „Bundesamtes für Sicherheit im Informationswesen“ (BSI). Marc Reichardt, Geschäftsführer derWobau Eisleben: „Wir gehen alle Schritte nach unserer sorgfältiger Vorprüfung mit unseren Mietern gemeinsam. Wir sind gespannt auf die ersten Ergebnisse, die wir zum Sommer 2017 erwarten.“

Das Testbett wird noch um einen kompletten Gesundheitscampus in Berlin erweitert und kann somit auch im Gewerbebereich Vergleichswerte sammeln. Initiator Jörg Lorenz vom Netzwerk green with IT: „In der deutschen Hauptstadtregion wurden Energieeffizienz-Technologien eng an die Bedürfnisse der Wohnungswirtschaft angepasst. Dabei unterstützten uns die Hochschulen und die Wirtschaftsförderer. Anlageneffizienz wird hier zum weltweiten Exportschlager entwickelt. So entstehen belastbare Alternativen zum bloßen Dämmwahn. Unser Motto: Gehirnschmalz vor Styropor!“

Pressemitteilung als PDF

 

Über green with IT

„green with IT Berlin-Brandenburg“ ist ein Netzwerk aus Unternehmen, die in den Bereichen der Energieeffizienz disruptive Produkte und Lösungen entwickeln und anbieten. Das Ziel des Netzwerkes „green with IT Berlin-Brandenburg“ besteht darin, eine zentrale und offene Kooperationsplattform mit dem Themenschwerpunkt „energy harvesting“, grüne Technologien, Verbrauchstransparenz, Gebäudeassistenz, browsergestütze Apps im Wohn- und Nichtwohnungsbau aufzubauen.

 

Pressekontakt:

Jörg Lorenz

green with IT e.V.

Charlottenstraße 16

10117 Berlin

Telefon: +49 30 46792315

kommunikation@green-with- it.de

www.green-with- it.de