Sektoruntersuchung bei Ablesediensten von Heiz- und Wasserkosten – Bundeskartellamt empfiehlt mehr Wettbewerb bei Ablesediensten

Das Bundeskartellamt empfiehlt Maßnahmen zur Belebung des Wettbewerbs bei Ablesediensten. Die Behörde hat am 4. Mai den Abschlussbericht zu ihrer Sektoruntersuchung im Wirtschaftszweig Submetering vorgelegt. Submetering umfasst die verbrauchsabhängige Erfassung und Abrechnung von Heiz- und Wasserkosten in Gebäuden sowie die Überlassung der dafür benötigten messtechnischen Ausstattung wie Heizkostenverteiler oder Wärme- und Wasserzähler.

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Quartiere – Keimzellen überzeugender Demonstrationsprojekte der Wärmewende- Ergebnisse Projekt Zwanzig20

Energiewende ist Daseinsvorsorge. Eine erfolgreiche Energiewende benötigt eine Wärmewende! Innovationen, Demonstration und gesellschaftliche Akzeptanz spielen  dabei eine Schlüsselrolle. Wir konnten am „Zwanzig20- Forum Wärmewende“ mit eigenen Inhalten informatorisch teilnehmen. Dieses Forum entwickelte erste  Strategien für den zukünftigen Einsatz von innovativen Technologien zur Realisierung der  Wärmewende und veröffentlicht diese nun. Unser Netzwerk fügt ergänzende Erkenntnisse in eigenen Demonstrationsvorhaben hinzu.

Das gesamte Projekt ist thematisch sehr nah an unseren Demonstrations-Projekten; wenn auch die Aspekte der Einbindung  regenerativer Energien hier deutlicher dominieren als bei uns. Aber: Die Abschluss-Thesen des Projektes übernehmen wir fast 1:1. Doch vorab stellen wir noch eine eigene These in den Vordergrund:

Energievermeidung ist der Schlüssel zur COP21-Umsetzung.
Weniger Energieverbrauch bedeutet weniger Energieproduktion. Doch ist die „Energievermeidung“ ein Thema? Aktuell kaum, da dieser Begriff mit Minder-Umsätzen auf der Seite der Energieerzeuger verbunden ist. Doch die Erzeuger denken um und gründen Think-Tanks auch in der Region Berlin-Brandenburg. Bestes Beispiel ist die E.ON Connected Energies GmbH in Potsdam. Energievermeidung in die Praxis umsetzen? Praktikable Lösungen auf Basis der digitalen Transformation in Demonstratoren anwenden? Ja bitte! Und warum wirken solche Firmen dabei mit? Ganz einfach: Wenn andere an dem Ast sägen, auf dem ich sitze, dann säge ich mit. Dann weiß ich, wann ich falle und kann vorsorgen!

Die Energiewende benötigt eine Wärmewende.
Strom bewegt 10-20 % unserer Energiewende. Wärme und Kühlung bewegt 80 – 90%. In den Medien und in vielen Fördergrundlagen des Bundes und der Länder wird dies aber umgekehrt abgebildet, da der „Strom“-Markt homogen in Lobby-Verbänden und -projekten Einfluß nimmt. Dies soll kein Argument gegen so segensreiche Projekte wie etwa DENEFF sein. Im Gegenteil: Hier wird Grundlagenarbeit geschaffen, die allen Beteiligten der Energiewende hilft. Wir brauchen mehr solcher „DENEFF“´s, aber bitte auf die wahren großen Stellschrauben der Energiewende ausgerichtet: Die Wärme und Kühlung!

Demonstration schafft Akzeptanz.
Der Endverbraucher ist zunehmend sensibler gegenüber unplausiblen politischen Rahmenbedingungen und straft diese ab (in der Hauptstadtregion siehe Tempelhofer Feld etc.). Bürger, Endverbraucher, Mieter auf dem Weg der Energiewende mitnehmen? Ja bitte! So, und nur so wird ein Schuh draus!

Netze sind die Integrationsplattform von morgen.
Crossover ist das Zauberwort. Wärme, Strom und IP-Protokolle sind die Zutaten der erfolgreichen digitalen Transformation in diesem Markt. Weg mit proprietären Protokollen! Hinaus mit den fetten, satten und überkommenden Geschäftsmodellen, die uns kaum weiter bringen! Demonstratoren sind angesagt, die den Bürgerwillen größtmöglich mitnehmen. Zuhören ist vorab angesagt, damit erfolglose Grüne-Tisch-Maßnahmen vermieden werden.

In den Städten der Zukunft ist die Nutzung von Erdwärme unverzichtbar.
Themen wie etwa Aquifere sind noch tabu, obwohl langfristig kein Weg an der Energie vorbeiführt, die nur wenige 1000 m unter uns auf langfristige Erschließung wartet. Der Bundestag im Reichstagsgebäude hat mit einem eigenen Aquifer-Projekt einen ersten Fingerzeig gegeben und sich damit an die Spitze einer erkennbaren Zukunftsperspektive gesetzt, die aber noch auf langfristig finanziebare Geschäftsmodelle wartet.

Abwärme wird morgen recycelt.
Unverzichtbar, weil im Überfluss vorhanden, aber noch fast unerschlossen.

Effizienzmaßnahmen sind die greifbaren Früchte.
Ja, und zwar die immer wieder so gern zitierten „low hanging fruit“. Doch hier stehen Stakeholder aktueller Absatzkonzepte massiv dagegen. Dem kann durch kluge Demonstrationsprojekte mit langfristig evaluierbaren Ergebnissen entgegen gewirkt werden. Letztendlich überzeugt nichts so sehr wie der erkennbare Bürgerprofit aus erzielbaren Einsparungen.

Transformation ist zu gestalten, notwendig sind Innovationen und Fachkräfte.
Ja, dazu bedarf es neuer Curricula, neuer Studiengänge an allen Hochschulen. Die wackeren aktuellen Maschinenbau-Studieninhalte unseres Landes sind unser Zukunftskapital. Aber wer dirigiert alle Emittenten im Quartier und matcht alle Energiequellen crossover zu einer optimierten Energieverwendung im Quartier inkl. Anwendung aller Energie-Vermeidungsstrategien? Das können nur unsere Energiedirigenten sein, die IKT, Gebäudeautomation, regenerative Energien und Crossover-Strategien sofort im Grundstudium lernen und zügig in Demonstrationsprojekten begleiten können. Unsere Hochschulen sind gefragt!

Der Markt steuert die Energiewende.
Klar. Obwohl es viele Bundes-Haupt-Bedenkenträger gibt, die dies weit ideologischer sehen.

Wärmewende ist Klimaschutz.
Dazu haben wir die Initiative COP 21 Berlin gegründet.

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Gute Beispiele aus Immobilienverbänden und Netzwerken gibt es bereits.

Die Wärmewende kann gelingen, wenn die Energieeffizienz und der Anteil erneuerbarer Wärme gesteigert werden und der Sektor Strom geschickt in die Wärmeerzeugung eingebunden wird. Vermeidungsmaßnahmen haben Vorrang, stoßen aber an Grenzen. Auch erneuerbare Energien besitzen im Wärmesektor ein hohes Entwicklungspotential.
Es gibt kein Patentrezept, die Wärmewende muss technologie- und protokolloffen gestaltet werden. Im Transformationsprozess spielen Akzeptanz, Demografie und strukturierte Stadtentwicklung eine Schlüsselrolle. Die Welt spricht IP. Wer dies nicht berücksichtigt, findet sein schnell beim Insolvenzverwalter wieder. In fünf Jahren noch ohne mobile Prozesse? Undenkbar! Weiter auf proprietäre Protokolle setzen? Schlaft schön! Das Smart Meter Gateway wartet schon!

Deshalb sind die technologischen Lösungsansätze in eine holistische Sichtweise zu integrieren. Für eine Wärmewende sollten Lösungen ab der Dimension „Quartier“ vorrangig umgesetzt werden. Städte und auch Gewerbequartiere sind stark verdichtete Lebensräume des Menschen. Wärme-, Kälte, Strom- und Gasnetze bringen neue Handlungsoptionen in diese Lebensräume. Daher werden diese Netze in Städten erhalten und ausgebaut.

Die Netze sind die Energieversorgungsinfrastrukturen, die eine Integration der Innovationen von morgen ermöglichen, also von Lösungen, die wir heute noch nicht kennen. In vielen Prozessen kann Energie vermieden werden. Schmerzlich für die Verkäufer dieser Energie, aber wahr. Bei vielen technologischen Prozessen fällt Abwärme an, die ungenutzt an die Umwelt abgegeben wird. Die Stadt der Zukunft heizt und kühlt mit dieser Abwärme. Dafür sind Speicher notwendig, auch saisonale Großspeicher.

Demonstration ist wichtig für den Erfolg der Energiewende.
Demonstration adressiert die vorhandenen Zielkonflikte, hilft die Veränderungsprozesse lösungsorientiert zu gestalten und fördert die Akzeptanz durch erfolgreiche Bürgerintegration. Benötigt werden mehr Demonstrationsprojekte. Ausgehend von technologischen Lösungen bauen sichtbare und erfolgreiche Demonstrationsprojekte Vorbehalte und Unsicherheiten ab und schaffen Blaupausen für erfolgreiches Handeln und Wirtschaften. Dabei vernetzten sie an einem konkreten Standort die relevanten Akteure und verhelfen Innovationen zum Markteinstieg.

Hier der Zwischenstand unserer aktuellen Demonstrationsprojekte

Der Entwicklung von Energievermeidungs- Demonstrationsvorhaben stehen deutliche Hemmnisse gegenüber, daher ist sie für alle Beteiligten zeit- und ressourcenintensiv. Eine energievermeidende, regenerative Wärmeversorgung erfordert zusätzliche Investitionen und muss sich als neuer Teilnehmer in einem etablierten und gedeckten Wärmemarkt behaupten.
Kostendruck und Konkurrenzstellung liefern dabei wenig Anreize für Versorger und Verbraucher, regenerative Technologien zu implementieren. Die Anwendung innovativer Technologien stellt vielfach die etablierten Rollen zwischen Erzeuger und Verbraucher sowie dem Produkt der Wertschöpfung in Frage. Neue Geschäftsmodelle haben es schwer sich durchzusetzen, da die etablierten Modelle gut funktionieren und Sattheit und Zufriedenheit in scheinbar geregelten Märkten erzeugen. Demonstrationsvorhaben müssen daher durch staatliche Förderprogramme weiter stimuliert werden. Integrierte Verbundprojekte zwischen der Wärmewirtschaft und öffentlichen Forschungsinstitutionen liefern gute Voraussetzungen für eine Förderfähigkeit.

Zum zwanzig20-Projektbericht

2. Sachstandsbericht Pilotprojekte: Digitale Transfromation bringt messbare Erfolge in Energieeffizienz, Kommunikation und App-Gestaltung

Praktikable Innovationen nicht nur für große Unternehmen, Smart Meter, Smart Meter Gateways und mieterorientierte mobile App´s jetzt schon einsetzen, der digitalen Transformation in der Wohnungs- und Gebäudewirtschaft ein Gesicht geben und konkrete Effizienzerfolge mit validen Zahlen aus der BeKo-Abrechnung untersetzen: Für alle Fachleute nachvollziehbar bilanziert unser Netzwerk die einzelnen
Sprossen der Erfolgsleiter. Schritt für Schritt, immer am Einbezug von low invest Maßnahmen orientiert und die Mieter in den Vordergrund stellen: Zum Herbst 2017 werden die ersten Gesamtergebnisse erwartet. Doch valide Einsparquoten zeichnen sich jetzt schon ab.

So konnten schon Reduzierungen der Heizenergie-Volumenströme um bis zu 40% gemessen werden. Dies, obwohl zunächst nur die erste Sprosse der „Erfolgsleiter“ aus mehreren Schritten der „digitalen Transformation“ erklommen sind: Begonnen wurde mit dem Einsatz selbstlernender Algorithmen in Einzelräumen. Im ersten Projekt werden aktuell Smart Meter Gateways installiert, dazu offene HKV-Systeme mit Vorbuchung von HKV-files über Power Line Communication (PLC) ausprobiert. Neue Datenbanksysteme werden mit Projektmitteln auf dem Campus der HTW Berlin bereitgestellt und füttern die BeKo-Systeme der Gebäudebetreiber mit visualisierten Verbrauchsdaten für die Mieter-App und gleichzeitig mit BeKo-fähigen Abrechnungsdaten des Heizenergie-Verbrauchs. Weitere spannende Inhalte werden noch bis zum Herbst installiert sein: Mieter-App-Systeme zum „Selbermachen“, Integration von regenerativen Energien in Power-to-Heat-Systeme und IP-geführtes Reglermanagement.

Mit dem ersten Sachstandsbericht zu den wohnungswirtschaftlichen Pilotmaßnahmen hatten wir die Grundlagen der Pilotierungsziele zum Jahresende 2015 erläutert. Nun sind erste valide Ergebnisse absehbar. Bis zum September 2017 werden alle Pilotprojekte mit vergleichenden Verbrauchswerten versehen. Zum Herbst werden sich erste Quoten aufgrund tatsächlicher BeKo-Abrechnungen an Referenzbaukörpern vergleichen lassen.

Da eine zweite Förderperiode bis zum September 2020 geplant ist, wird auch die Unschärfe der Ergebnisse aus nur zwei Betriebsjahren (2015 ud 2016) zum Ende 2018 beseitigt sein, wenn die Ergebnisse aus 2017 vorliegen und eingepflegt sind.

2.Sachstandsbericht

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Call for LOI in an EE6-initiative of applied digital transformation

With the timeline for june 7th 2017 we ask all interested parties to get involved into our EE6-initiative. Nowadays energy efficiency actions require public participation. Before starting projects, the willingness of all participating end users for interaction must be scrutinized. Consideration of COP 21 targets in combination with low cost solutions convince all users, if their active role is clearly visible and the degree of feasibility is in range of daily practical use. So once a disruptive and integrative solution for broad ranges of end users is planned, the early investigation of social influence aspects is a must. ICT driven energy efficiency solutions in quarters – as an early application of digital transformation processes in the society – are in the very early steps of implementation.

First queries, pre-pilot actions together with landlord organisations in different end user structures of different age and gender groups, financial basic requirements generated some successful intermediate results. The first success was the positive response to the overall action, the second success was the measurable drop of energy amounts and therefore the drop of costs. The last factor was the most convincing one.

The CroClime project will take this positive social and technical dynamic as a challenge for a transeuropean application. The project seeks to develop and implement a variation of disruptive, low-cost solutions to enable measurable motivate changes of consumers of heating and cooling energy. ICT-driven measurement methods shall guarantee the image between all types of end user classes. Human willingness to act in individual matter shall be ICT-supported under the respect of all gender and age aspects by lowing the barriers for the sustainable change of user behaviour. The objective is the inclusion of end users, in order to make them a part of the supporting action which will lead to an overall reduced energy consumption including power energy.

present draft form 4.3

LOI_ee6_int

The draft will  be uploaded latest on june 7th to the EU administration. We have prepared a draft that should first of all answer  first questions about technology and organisation as good as questions about the degree of involvement under csa circumstances.

CSA – the involvement of our direct proposal partners
CSA means a 100% coverage of all of the costs that are requested for funding.

Interested partners 9-10
For all interested science and cluster organizations: this is the chance to get involved into the project. Please download our draft and read carefully our aims Please send us a LOI, so that we can check if we can get you integrated. Application partners (third party partners with buildings that should be used as pilot projects) can not be direct project partners. Direct partners should be universities, cluster organizations, chambers and other legal entities.

Application partners, not directed involved in csa action
We want our direct partners to identify further indirect application partners, which want to participate on the pilot project aims shown in the application draft. These partners should bring in an amount of about € 400,- for each piloted dwelling or trade unit. These costs can not be covered by the EE6 framework. So the main duty of our direct partners is the identification and attenddance of further third party housing companies, housing associations, private real estate companies or public authorities and further parties willing to invest into disruptive digital transformation processes as shown in the application form. Please hand out our LOI also to these identifies parties, as an LOI from third parties willing to invest is always a positove evaluation topic. So for these third parties the LOI would mean, that they want to get involved as applicants and investors. The fact, that they will not be funded for that, should be okay for them.

So interested partners from all across EU will find this very concrete application form with a strict timeline. Please check carefully if you can find an entity from your region willing to send us a LOI or please have a look if this could be interesting for yourself. If this application should not be interesting at all for you, please find out if you see some collaboration points with us outside this concrete application initiative. This might be an invest action for application,  r & d or applied science matters in other projects you are involved in. We will be very happy to support some action in your region regarding our proposal topics.

Next steps:

Please send us your LOI and/or your questions asap. We will try to integrate your ideas, your support and your competence to adjust the different technological and administrative questions including the budget questions. Those partners which send us a loi will get the budget plans very soon and we will organise a skype or phone conference after the 9 th 0f may 2017.

Contact:

Jörg Lorenz
Vorstandsvorsitzender

green with IT e.V.
Charlottenstr. 16
10117 Berlin
VR 33664 B
mail: projekte@green-with-it.de
Tel: +49 179 4549780