21.01.2019 EBZ Bochum: Evaluation digital gestützter energetischer Prozesse im wohnungswirtschaftlichen Quartier – Präsentation unserer Pilotprojekte aus drei Betriebsjahren

Wir fördern Begeisterung. Nicht nur bei Vermietern, sondern auch bei Mietern. Für die Digitalisierung. Für die Umsetzung von Energieeffizienz im Quartier. Für Senkungen warmer Betriebskosten. Für die aktive Mitgestaltung des Klimawandels.

Schwerpunkt der Konferenz ist die Verknüpfung sicherer digitaler Prozesse mit validen Energieeffizienz-Maßnahmen sowie der Förderung der Mieterkommunikation. Ein Beispiel dafür ist der Bericht über Evaluationen dreijähriger Pilotprojekte verschiedener wohnungswirtschaftlicher Gesellschaften und Genossenschaften. 70 Teilnehmer aus der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft, aus Wissenschaft, Politik, Kammern, Verbänden und Handwerk erlebten bereits am 04.12.2018 in der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin die Präsentation erster Pilotierungsergebnisse aus Smart Meter-Anwendungen in Quartieren mit der Akzentuierung auf Energie-Effizienz. Zum Energieforum West erläutern wir die Details in verkürzter Form nun auch für alle interessierten Partner aus den westlichen Landesteilen.

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Auf der Suche nach praktikablen und bezahlbaren Lösungen zur Umsetzung der Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft hat unser Netzwerk in Kooperation mit mehreren Wohnungsbaugesellschaften und -genossenschaften konkrete Pilotprojekte initiiert und umgesetzt. Konzipiert mit parallel geprüften Referenzbaukörpern haben wir “ganz normale” Wohnungen ausgestattet, nachdem wir die Ziele und Umsetzungsdetails mit den Vermietern und den Mietern gemeinsam ausführlich kommuniziert hatten.

Vorbericht

Wir eröffnen neue Horizonte für innovative Anwendungspartner der Wohnungswirtschaft. Wir gestalten mit Ihnen gemeinsam neue Projekte der Digitalisierung, der Energieeffizienz im Quartier. Bezahlbar, zukunftssicher, unter Einbezug Ihrer Mieter.

Gestaltungsrahmen EPBD, EED, GEG: Gehirnschmalz vor Styropor

Wie können Sie davon profitieren? Wie können solche Projekte auch in Ihren Beständen umgesetzt werden? Wer übernimmt solche Projekte und führt sie zum Erfolg? Lernen Sie Ihre Projektpartner am 21.01.2019 im EBZ zu unserer Veranstaltung kennen und starten Sie in Ihre eigenen Umsetzungsprojekte!

Auf Wunsch unterstützen wir Sie bei der Einwerbung von Landes- und/oder Bundesmitteln für Ihre ersten Pilotprojekte zur Digitalisierung im Quartier.

 

04.12.2018 HTW Berlin: Evaluation digital gestützter energetischer Prozesse im wohnungswirtschaftlichen Quartier – Präsentation unserer Pilotprojekte aus drei Betriebsjahren

Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, Campus Wilhelminenhof, am 04.12.2018 im Haus H:

Auf der Suche nach praktikablen und bezahlbaren Lösungen zur Umsetzung der Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft hat unser Netzwerk in Kooperation mit mehreren Wohnungsbaugesellschaften und -genossenschaften konkrete Pilotprojekte initiiert und umgesetzt. Konzipiert mit parallel geprüften Referenzbaukörpern haben wir “ganz normale” Wohnungen ausgestattet, nachdem wir die Ziele und Umsetzungsdetails mit den Vermietern und den Mietern gemeinsam ausführlich kommuniziert hatten. 70 Teilnehmer aus der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft, aus Wissenschaft, Politik, Kammern, Verbänden und Handwerk erlebten die Präsentation erster Pilotierungsergebnisse aus Smart Meter-Anwendungen in Quartieren mit der Akzentuierung auf Energie-Effizienz.

Vorbericht

Nach der Begrüßung durch den Dekan des Fachbereichs 2, Prof. Volker Wohlgemuth erläuterte Prof. Dr. Friedrich Sick, HTW-Professor für Regenerative Energiesysteme, Anlagentechnik, dynamische Gebäude- und Anlagensimulation einige Projekte des klimagerechten Bauens wie z.B. der degewo und der GESOBAU.

Vortrag Prof. Sick

Das Tagesthema wurde hier auch durch thematische Erweiterungen (Heiz-Kühlmattentechnologie, Wärme- und Stromerzeugung) eingebettet und durch Forschungsthemen erweitert. Prof. Sick unterstrich damit die Themennähe der HTW an Zukunftsthemen der Gebäudeintelligenz, der Umsetzung von digital gestützten Geschäftsprozessen  in Forschungs- und Anwendungsprojekten.

Gregor Molwitz konnte krankheitsbedingt nicht präsentieren, doch haben wir seinen Vortrag

Evaluation der Pilotanwendungen “digitale Transformation in Quartieren”: Energieeffizienz-Steigerungen mit Gegenüberstellung von Referenz-Baukörpern, Smart Meter Gateway-Anwendungen, Neue Übertragungswege HKV,
PLC, Mieter-Resonanzen

hier einstellen können:

Präsentation Evaluation Gregor Molwitz, Kompetenzfeld 2 IoT: Energieeffizienz im Quartier

Die hier vorgestellten Ergebnisse aus der Senkung warmer Betriebskosten, aus der wichtigen Dialogarbeit mit den Mietern nahmen Bezug auf  drei komplett dokumentierte Heizperioden (2015 bis 2017) und deren formale Abrechnung durch die Vermieter.

Ergänzt wurde der Vortrag durch die weiteren Ergebnisse aus den parallel ausprobierten Smart Meter Gateway-Anwendungen, aus erstmals angewendeten neuen Übertragungswegen der Heizverbrauchs-Daten auf Basis besonders günstiger Technologien:

Präsentation Evaluation Rainer Wiggers, Kompetenzfeld 1 Datenmanagement

Neu waren hier die vorgestellten Hochsicherheits-Datennetze, die nun auch weiteren Branchen wie der Immobilienwirtschaft zur Verfügung gestellt werden und die auch Mietern letztendlich beim Wunsch nach dem Schutz vor Ausspähungen durch Dritte entgegen kommen können. So können Vermieter letztendlich Partner der Mieter bei der Umsetzung erhöhter Sicherheitswünsche werden.

Was sagen unsere Pilot-Partner zu den Ergebnissen? Zunächst präsentierte unser Pilotpartner 1, die GWG Lübben eG. die Sicht der Wohnungswirtschaft;

Präsentation Anwendungspartner GWG Lübben eG., Vorstand Nicole Jaegers

Es folgte eine ebenfalls mit Spannung erwartete Präsentation des Pilotpartners 2, der ABG Paradies eG. aus Berlin-Bohnsdorf, die besonders detailliert das Thema der Smart Meter Gateway-Anwendungen ausprobiert hatte:

Präsentation Anwendungspartner ABG Paradies eG., Vorstand Daniel SchulzABG_pdf

Unser Anwendungspartners 3, die Wohnungsbaugesellschaft der Lutherstadt Eisleben GmbH, präsentierte die eigene positive Sicht der Auswertung in freiem Vortrag durch den Geschäftsführer Marc Reichardt. Es gab – zusätzlich zu den Ergebnissen aus der verdichteten und „boomenden“ Hauptstadtregion – interessante ergänzende Aspekte aus einer Region, die durch sinkende Einwohnerzahlen gekennzeichnet ist und wo nach wie vor signifikante Leerstandsquoten das Hauptthema sind. Herr Reichardt berichtete davon, dass die eingesetzten digitalen Komponenten sehr gut geeignet sind, positive Mieterbindungen aufzubauen. Gerade bei hohen Fluktuationsraten und kritischer Preiswürdigung des Bestandes durch potenzielle zukünftige Mieter sind alle Maßnahmen zur Begrenzung der Betriebskosten ein willkommenes Instrument zur Steigerung der Attraktivität der Wohnungen. Die im Vorbericht dokumentierten positiven Mieter-Aussagen zu den Pilotanwendungen bestätigen dies auf sehr deutliche Art und Weise gerade in diesen „kritischen“ Beständen.

Unser Pilotpartner 4, die Campus Berlin GmbH, brachte ergänzende Aspekte der rein gewerblichen Quartiersnutzung ein und rundete somit das vorab wohnungswirtschaftlich geprägte Gesamtbild aller Pilotanwendungen ab:

Präsentation Anwendungspartner Campus Buch GmbH, GF Dr. Christina Quensel

Alle Pilotanwendungen wurden abschließend nochmals technisch und perspektivisch vom Initiator, dem green with IT eV., zusammen gefasst:

Zusammenfassung green with IT, Vorstand Jörg Lorenz

Wie ordnen sich die vorgetragenen Aspekte in die politische Landschaft der Region, in die thematischen Rahmenbedingungen ein? Antwort darauf gab der Leiter des Energieclusters Berlin-Brandenburg:

Vortrag Energiecluster Berlin-Brandenburg, Clustermanager Wolfgang Korek

Welche weiteren Optionen auf Förderungen vergleichbarer zukünftiger Projekte gibt es? Wie können die Ergebnisse der Pilotierungen nachhaltig in weitere Projekte einfließen? Dies wurde durch das EEN-Büro Berlin auf nationaler und internationaler Ebene skizziert:

Vortrag EEN-Services in Berlin-Brandenburg, Katarzyna Grajner

Abgerundet wurde die Vortragsreihe durch eine abschließende Fragerunde mit Vertretern des Handwerks:

Kerstin Wiktor, Digitalisierungsbeauftragte der Handwerkskammer Berlin, unterstrich die Bedeutung der notwendigen Anpassungen aller handwerklichen Berufe im Allgemeinen und berichtete von Praxiserfahrungen der digitalen Transformation in handwerklichen Ausbildungs-Curricula, in sich rasch ändernde Anforderungen in den Lehrberufen.

Constantin Rehlinger, Geschäftsführer der Elektro-Innung Berlin (Landesinnung für Elektrotechnik) präzisierte dies anhand der Anforderungen speziell im Elektro-Handwerk. Gerade das Veranstaltungsthema „Smart Meter Gateways“ ist hier ein zukunftsweisender Aspekt bei der Schulung der Monteure. Speziell die Ausführungen auch der Netcom CS durch Rainer Wiggers haben aufgezeigt, wie tagesaktuell der Umbruch in der Branche ist. Daher beteiligt sich die Innung auch an übergeordneten Projekten des Wissens- und Technologietransfers, an Aktionen zur Darstellung von Zukunftsthemen z.B. auf nationalen Messen zusammen mit weiteren Verbänden.

Als Praktiker vom Bau berichtete Mike Heider, Mitglied bei „green with IT“ und seit vielen Jahren speziell im Themengebiet „Smart Home“ handwerklich unterwegs auf die Frage nach den aktuellen Kapazitäten zur Umsetzung anspruchsvoller Zukunftsthemen: „Die Elektrobetriebe sind in hohem Maße gewappnet für diese Zukunftsaufgaben. Unser Ausbildungsstand ist höher als viele dies vermuten mögen. Wir wünschen uns sogar noch mehr Anfragen mit erkennbarem Anspruch an protokollübergreifende Standards. Hier führen wir auch unsere Nachwuchskräfte laufend an Herausforderungen der Zukunft heran.“

Zum Abschluss der Veranstaltung wurden alle Teilnehmer zu einer Online-Befragung eingeladen. Neben der obligatorischen Frage, wie denn die Veranstaltung gefallen habe, waren aber auch wichtige Dialogpunkte hier Gegenstand und konnten sofort beantwortet werden:

Die Präzisierungen der „Digitalisierung“ durch die präsentierten Details haben mit den Beispielen der selbstlernenden Algorithmen, der prädiktiven Lastkurven, der Smart Meter-Gateway-Aktionen technisch überzeugt. Aber mindestens ebenso wichtig war den Teilnehmern die Information aus der gelungenen Mieter-Integration, der positiven Einbindung auch speziell kritischer Mietergruppen durch überzeugende Vermieter-Aktionen der „Low Invest“-Kategorie, die nun offensiuchtlich Begeisterung erzeugt und konsequent weiter verfolgt werden sollte. Hier ergibt sich auch die Notwendigkeit, mit Instituten der wohnungswirtschaftlichen Soziologieforschung einmal konsequent nachzuhaken, in welchem Maße die ersten Erfahrungswerte nun übertragen werden können auf weitere Erfolgsprojekte. Damit war auch das Defizit des Projektes im Bereich der „weichen“ Faktoren angesprochen.

Weitere Anregungen der Teilnehmer zum thematischen Ausbau:

  • Datensicherheit als Infrastrukturthema
  • Mobile App´s zur Mieterbindung im Quartier
  • 5 G Netze in Gebäuden, Breitbandentwicklung 5 Gigabit-Gesellschaft
  • Mietervergleichsportale
  • Gebäudeintelligenz: wie wird dies im Bestand nach der EPBD-Richtlinie zu erwarten sein?
  • Interaktionen Vermieter-Mieter auf Basis neuer digitaler Geschäftsmodelle

Fazit:

Energie und IT initiieren mehr valide Effizienzerfolge und Standortstärken als vermutet. Immer mehr erkennbare neue Geschäftsmodelle werden in der Hauptstadtregion erfolgreich getestet und bringen validen Nutzen für Vermieter und Mieter. Auch Energielieferanten und -verteiler klinken sich mit zielführenden Aktionen ein: So stattet etwa der örtliche große Wärmeversorger Vattenfall Wärme GmbH sämtliche Haus-Anschluss-Stationen in Berlin mit Smart Metern aus, die die Werte des Primärkreislaufs an die Kunden kommunizieren.

Neue Schlagworte entstehen in der digitalen Transformation entlang der Verschmelzung von Energie und IT: mobile App´s für Mieter, selbstlernende Algorithmen in Einzelräumen, Energy Harvesting Prozesse, prädiktive Lastkurven, 5G-Anwendungen der Heizverbrauchstransparenz, zertifizierte Quartierlösungen, telemetrische Speditionsnetze, work@home und die Umsetzung von frühen Smart Meter Gateway-Projekten.

Noch spannender wird der Blick auf sichere und nach Datenschutzrichtlinien zertifizierte Anwendungen.Digitalisierung und Vernetzung bringen neue Quartierlösungen hervor, die selbst in gut bewirtschafteten Beständen noch große Effizienzen heben und so valide CO2-Senkungsraten ausweisen. Wohnungswirtschaftliche Akteure präsentieren IT-geführte Senkungspotenziale im Bereich der größten Stellschraube unserer Energiebilanz: der Heizenergie!

Gehirnschmalz vor Styropor lautet die Devise. Valide Pilotierungsergebnisse offenbaren erstaunliche Senkungspotenziale in Gewerbe- und Wohnobjekten und werden direkt von den Betreibern der Wohngebiete und Campusse berichtet; Return-On-Invest-Aussichten inklusive.

Gestaltungsrahmen EPBD, EED, GEG: Gehirnschmalz vor Styropor

 

 

green-with-IT-Konferenz zum Energieforum West 2019: Sichere digitale Netze sind die Grundlage aller digitalen Energieprozesse im Quartier

Ohne Sicherheit ist alles nichts. Die Grundlage aller digital gestützten Energieeffizienz-Prozesse ist der belastbar sichere Betrieb im Quartier. Energiemanagement war gesetzlich schon immer besonders abgesichert, wenn es um den Netzbetrieb von Strom- und Gasprozessen ging. Das Bundesamt für die Sicherheit im Informationswesen (BSI) hatte  schon in der Vergangenheit den so genannten „IT-Grundschutz“ verlangt. Attacken auf Energieerzeuger – wie im Buch „Blackout“ in der Konsequenz beschrieben – konnten so bis heute erfolgreich verhindert werden.

Doch wie lassen sich diese Sicherheits-Garantien auf energetische Quartierprozesse der Wohnungswirtschaft übertragen? Gerade bei den Themen Heizwärme und Smart Home ist das oben benannte „Schutzprofil“ gar nicht gefordert! Nun, die Sicherheit lässt sich ebenso einfach wie komplex herstellen: Durch Übertragung der Schutzprofil-Anforderungen im Rahmen des vorhandenen BSI-„Grundschutzes“, im internationalen Sprachgebrauch auch „common criteria“ genannt.

Einfach: Die Grundlagen sind vorhanden, beim BSI als Handbuch abrufbar, auf alle neuen Prozesse so anwendbar, dass die Konformität zum BSI-Grundschutz entsteht und zertifiziert werden kann.

Dastensicherheit: Grundlagen Energieeffizienz im Quartier

Komplex: Wie am Kaugummi-Zertifizierungsprozess der „Smart Meter Gateways“ ersichtlich, schlägt das Murphysche Gesetz voll zu: angekündigte Termine müssen immer wieder nach hinten verschoben werden. Nach wie vor ist es nicht gelungen, mindestens drei Hersteller erfolgreich durch den Zertifizierungsprozess zu bringen. Dies ist aber die Grundforderung des BSI für die erste Zertifizierung dieser Geräte. Diese wiederum bilden die Grundlage sicherer energetischer Quartierprozesse.

Und dennoch: In vorgelagerten Pilotprojekten hat die Wohnungswirtschaft den Alltagsbetrieb von Smart Meter Gateways in Quartieren erfolgreich simuliert. Diese Ergebnisse machen Mut zur erweiterten Umsetzung in großen Quartieren. Auf unserer Konferenz steht die Sicherheit digital gestützter energetischer Quartierprozesse im Vordergrund. Spannend ist dabei die Beleuchtung speziell wohnungswirtschaftlicher Alltagsaufgaben, die positve Auflösung des Vermieter-Mieter-Dilemmas.

Gestaltungsrahmen EPBD, EED, GEG: Gehirnschmalz vor Styropor_WoWi.docx

Mitmach-Grundlagen und Hintergründe

Unsere Konferenz am 21.01.2018 im EBZ im Rahmen des „Energieforums 2019“ steht unter dem Motto:

Sichere Speditionsnetze für telemetrische Daten – Ergebnisse aus wohnungswirtschaftlichen Smart Meter Gateway Projekten

Wir lassen die Partnerbetriebe der Wohnungswirtschaft berichten: Wie kommen die ersten Schritte zur Einführung digitaler Prozesse bei den Mietern an? Wie erzeugen wir Begeisterung?

Wir laden Sie herzlich ein, wichtige Details zur Umsetzung auch in Ihren Quartieren kennen zu lernen und freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Buchungen sind ab: 30.10.2018 möglich.

Kanadischer Workshop Smart Energy: green with IT, WINDNODE und andere Schwerpunkte am 09.November 2018

Am 09.November 2018 hatte der kanadische Botschafter zum „Smart Energy Canada-Germany Workshop“ in die kanadische Botschaft am Leipziger Platz eingeladen. Neben unserem Vortrag zu disruptiven Innovationen zur Wärmewende kamen auch weitere Gestalter der deutschen Energiepolitik und -technologie zu Wort.

  • German Trade and Invest (GTAI) wird über die deutsche Energiewende und den Energiemarkt berichten
  • Markus Graebig vom Projekt WINDNODE erläutert Projektdetails und Ansätze der Feldversuche
  • Robert Spanheimer vom bitkom ^skizziert den Smart Meter Rollout in Deutschland

und zahlreiche weitere Referenten aus Kanada und Deutschland präsentierten die unterschiedlichen Facetten und Sichtweisen, Projektergebnisse und Meinungen zum Thema „Smart Energy“.

Zum Programm

Zum Vortrag green with IT

 

 

11.10.2018 Gemeinsames „Technisches Fachgespräch“ mit dem BBU: BSI-konforme Sicherheitsnetze für die Wohnungswirtschaft

Am 11.10.2018 hat unser Netzwerk eine Delegation des BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen empfangen. Im Rahmen eines „Technischen Fachgesprächs“ informierten sich 35 Vertreter des Verbandes über Infrastruktur-Themen und Grundlagen der Datensicherheit in Kommunikationsnetzen.

Daniel Schulz, Vorstand der ABG „Paradies“ Berlin-Bohnsdorf, berichtete über Ergebnisse aus einer dreijährigen Pilotphase, in der erste digitale Quartierprozesse ausprobiert wurden: Da zertifizierte Smart Meter Gateways noch nicht zur Verfügung standen, wurden die zukünftig absehbaren Prozesse durch den Einsatz eines sogenannten „Multi Utility Controllers“ (MUC) simuliert. Erster Nutzen ist ein auf PLC-Basis selbst gebautes Kommunikationsnetz für Heizverbrauchs-Daten. Damit wird eine erstrebenswerte Unabhängigkeit von HKV-Dienstleistern erreicht.

Vortrag Daniel Schulz, ABG Paradies Berlin-Bohnsdorf

 

Ein weiterer Prozess war der Einsatz selbstlernender Algorithmen in Einzelräumen, mit deren Hilfe die Mieter bis zu 20% an warmen Betriebskosten (Heizung) einsparen können. Zu den einzelnen Pilot-Inhalten wird in Kürze ein detaillierter Evaluationsbericht erwartet.

Neben der Einordnung wohnungswirtschaftlicher Grundprozesse in den Gesamtrahmen der BSI-konformen Datensicherheit

Vortrag Datensicherheit green with IT

 

erfolgten weitere Vorträge der TU Dresden zu Gefahrenquellen in Kommunikationsnetzen

Vortrag TU Dresden

 

sowie des Gastgebers, der Netcom Connected Services GmbH, zur detaillierten Herstellung sicherer, sprich BSI-konformer Speditionsnetze für gebäudetelemetrische Daten.

Vortrag Netcom zur BBU-Tagung

Abgerundet wurde die Informationsveranstaltung durch einen Besuch der Leitwarte für Energienetze.

Der Leiter der Delegation, Dr. Jörg Lippert, war sich nach intensiver Diskussion der Grundlagen mit den Teilnehmern darin einig, dass diese Infrastruktur-Themen weiter entlang der wichtigsten wohnungswirtschaftlichen Prozesse vertieft werden werden.

Campus Buch: gemeinsames Projekt DITRAC aus dem Programm „BENE 3“ genehmigt

Der zuständige Projektträger hat mit Wirkung vom 30.08.2018 das Vorhaben „Digitale Transformation Campus Buch CO2 (DITRAC) im Rahmen des Berliner Förderprogramms „BENE“ im Förderschwerpunkt 3 (Umwelt- und Energiemanagementsysteme) genehmigt. Der Antrag wurde zusammen mit unserem Netzwerk aus gemeinsamen Pilotierungs-Maßnahmen und -erfolgen gestaltet.

Mit Hilfe eines nach DIN EN ISI 50001 zertifizierten Energiemanagementsystems soll im Bereich Energieeffizienz dokumentiert werden, in welchen Bereichen und mit welchen Investitionen im Unternehmen, optional bei weiteren Partnern auf dem Campus sowie im angrenzenden öffentlichen Sektor der Gemeinde Buch Verbesserungen in Form valide ermittelter CO2-Senkungs-Tonnagen erzielt werden können. Im Ergebnis wird erwartet, dass durch die Einführung der Managementsysteme in Verbindung mit konkreten IT-geführten Effizienzlösungen ein direkter genereller, doch sehr fein gestaffelter und granulierter Beitrag zur Erhöhung der Energieeffizienz geleistet und in Form konkreter CO2-Einspartonnagen ausgewiesen wird.

Das Hauptziel ist die valide und dokumentationsechte Senkung des CO2-Haushaltes auf dem gesamten Campus auf Basis vor-evaluierter Potenziale. Die Erfassung dieser Potenziale und die Ausweisung der tatsächlich erreichten CO2-Senkungsziele ist Gegenstand einer ersten vorgeschalteten Simulation aller o.g. Aktiva. Hierfür wurde eine Basis in Form vorpilotierter Maßnahmen geschaffen. Durch die Nutzung disruptiver digitaler Prozesse wie
– selbstlernende Algorithmen
– prädiktive Lastkurven unter Einbezug von Wetterprognosen
– bidirektionaler, nach DIN ISO 50001 zertifizierter Monitoringsysteme
– Verhinderung von wirkungsgrad-senkenden Verkalkungen in Heizkreisssystemen, Rückführung vorhandener Verkalkungen
sollen die mit den heute verfügbaren, in sich bereits sehr stimmigen und wirtschaftlich geführten Energieaktiva messbar und mit Nutzen für Campusverwaltung (Vermieter) und die Endnutzer optimiert werden.

Das Ziel, messbare Synergieeffekte der digitalen Transformation zu identifizieren, kann hier kleinteilig und dokumentationssicher mit folgenden Inhalten erreicht werden:
• präsenzabhängige Nutzung statt feste Raumnutzungsprofile, Zielstellung 30% Einsparung
• wetterprognosengesteuerte statt unflexible Regler-Grundeinstellungen, Zielstellung 10% Einsparung
• IKT plus IP-bezogene Energieeffizienz-Technologien statt alter Management-Standards am Beispiel der Erfassung, des Managements und der Abrechnung warmer Betriebskosten über das Zählermanagement, über eine app-gestützte Verbrauchstransparenz für den Endnutzer (Mieter)
• IP-basierte statt proprietärer Protokolle, Förderung der offenen Standards und deren Profit.

Die zusammengefassten Effekte sind somit:
– Ertüchtigung des Campus für Zukunftsaufgaben mit digitalen Werkzeugen
– Identifizieren und Erschließen von validen CO2-Einspartonnagen
– Entwicklung zum Musterquartier mit internationalen Alleinstellungsmerkmalen der Energiewende auf der Basis einer DIN EN ISO 50001-Zertifizierung
– Hauptkriterien der Nutzenbetrachtung: Kosten und CO2-Primärenergiefaktoren/äquivalente

Die Vorbereitung und Einführung des zertifizierten Energie-Campusmanagements soll somit nicht nur in sich als infrastruktureller Eigennutzen im Vordergrund stehen, sondern es sollen vielmehr schon bei dieser Einführung erste digitale Renditen konkret ermittelt und gleich exemplarisch an einem ersten repräsentativen Gebäude umgesetzt werden. Das so eingeführte Managementsystem soll somit gleich von Beginn an dazu eingesetzt werden, um valide mittlere Senkungswerte zu dokumentieren, die sich dann auf die anderen Gebäude und die Berliner Klimabilanz übertragen lassen.

Einladung zum Energieforum West am 21.+22.01.2019 nach Bochum

Feuertaufe für das neue eigene wohnungswirtschaftliche Konferenz-Zentrum in Bochum: Das Energieforum West fand aus Platzgründen mehrfach in der Philharminie in Essen statt. Am 21. und 22.01.2019 findet dieses für alle Fragen von IT und Energieeffizienz so wichtige Format nun in der Herzkammer der bundesdeutschen Weiterbildung der Wohnungswirtschaft statt: dem EBZ in Bochum!

Zur Infoseite der Veranstaltung

Auch 2019 werden wir wieder eine eigene Weiterlesen

Präsentation zum Speed-Dating für Wohnungsunternehmen am 25.09.2018

Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr, wollten wir auch in 2018 mit unserer Veranstaltung „Speed-Dating für Wohnungs-unternehmen“ die Gespräche zwischen Anbietern von wohnungswirtschaftlichen Produkten und Dienstleistungen und den verantwortlichen Entscheidern optimieren.

Webseiten-Info der Veranstaltung

Bei vielen wohnungswirtschaftlichen Events besteht selten die Gelegenheit sich umfassend mit neuen Geschäftsideen zu beschäftigen, die eigentlich genau das richtige Produkt oder die passende Dienstleistung gerade für WoWi-Unternehmen bereitstellen würde. Das Tagesgeschäft lässt ebenfalls wenig Zeit sich mit diesen Themen intensiv auseinanderzusetzen. Daher hatten wir gemeinsam mit einigen Partnern ein Veranstaltungsformat entwickelt, dass Wohnungsunternehmen und Dienstleister in exklusiver, entspannter Atmosphäre zusammenbringt und einen maximalen Informationstransfer in kürzester Zeit ermöglicht.

Das 2. Speed-Dating für Wohnungsunternehmen fand
am Dienstag, dem 25. September 2018,
von 11:00 Uhr bis 15:00 Uhr
in der Bibliothek des Waldorf-Astoria Berlin

statt. Unser Netzwerk war mit drei Unternehmen vertreten: DSC, GEFTA und Netcom Connected Services informierten Fachbesucher umfassend über unsere Lösungsansätze.

Mit dieser neuen Art der Informationsveranstaltung werden innovative wohnungswirtschaftliche Produkte und Dienstleistungen in einem außer gewöhnlichen Ambiente in kürzester Zeit präsentiert. Im 20-Minuten-Takt erläutern insgesamt 8 Anbieter innovative Lösungen für die Wohnungswirtschaft. Mit modernen Kommunikationsmitteln erfolgt eine audio-visuelle Präsentation des jeweiligen Produktes oder der Dienstleistung. Danach gibt es genügend Möglichkeiten, das Gehörte in persönlichen Gesprächen bei exzellentem Flying-Buffet und ansprechenden Getränken zu vertiefen.

Auch in diesem Jahr hatten wir das Hotel Waldorf-Astoria, Berlin als Veranstaltungsort ausgewählt. Die Bibliothek im 15. Stock des Waldorf-Astorias bietet zudem neben einer perfekt geeigneten Ausstattung einen spektakulären Ausblick über die Stadt Berlin.

 

Digitale Prozesse in der Wohnungswirtschaft: Präsentation zum Sächsischen Genossenschaftstag am 18.09.2018

Als Mit-Gestalter des Sächsischen Genossenschaftstages am 18.09.2018 hatten wir eingeladen, mit uns Ihren Nutzen an der „Digitalen Transformation“ zu analysieren, zu diskutieren und in konkrete Maßnahmen für Ihr Unternehmen umzusetzen. Der 27. Sächsische Genossenschaftstag war dazu der ideale Rahmen.  Eingebettet in ein spannendes Fachprogramm ergaben sich beste Voraussetzungen für die Besprechung wichtigsten aktueller Erledigungspunkte. Die Möglichkeiten sind weit gefasst, der gesetzliche Rahmen der nächsten zwei Jahre wird sich durch EPBD und EED genau so weiterentwickeln, wie wir das durch die Einführung der DSGVO aktuell erleben.

Die Themenvielfalt garantierte relevanten Wissenstransfer zu den Herausforderungen, die Sie beschäftigen. Am Stand 34 der Themenausstellung waren wir für die Fachbesucher da. Unser diesjähriger Schwerpunkt war das Thema „Sichere Datennetze für die Wohnungswirtschaft“.

Zum Programm

Wir konnten umfangreiche und informative Fachgespräche führen und kommen gern zum 28. Sächsischen Genossenschaftstag zurück.

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Reife Früchte der Digitalisierung bei Fernwärme-Verträgen: Lieferanten investieren Grundlagen zur Einsparungen warmer Betriebskosten beim Fernwärme-Grundpreis

Viele Wohnungsunternehmen haben langfristige Abnahmeverträge für die Fernwärme mit einem einzigen, häufig ogliopolisch aufgestellten Anbieter vereinbart. Was aber ist zu tun, wenn sich sehr kurzfristig Chancen der Digitalisierung (z.B. Smart Meter in der HASt) auftun, die zu massiven Einsparungen führen können? Mögliche Einsparpotenziale können nun auf Basis erfolgender EU-Richtlinien wie EPBG (wird in einer überarbeiteten EnEV national umgesetzt) und EED erfolgen und mit konkreten Services wie die Zulieferung aktueller und transparenter Verbrauchsdaten des Primärenergie-Zählers untersetzt werden. Der Berliner Anbieter Vattenfall ist hier voraus gegangen: Auf Bassis neuer  Zähler-Investitionen in alle HASt aller Weiterlesen