Aufstellung für den BBU-ZukunftsAward 2019

Federführend für alle beteiligten Wohnungs- und Immobilienunternehmen reicht unser Verein eine Bewerbung um den BBU-Zukunfts-Award 2019  ein:

  • Im Februar 2015 läutete die Kick-Off-Veranstaltung in der IHK Berlin das Projekt „Meine Wohnung“ ein
  • Im April 2015 begannen die Vorarbeiten mit den eingebundenen wohnungswirtschaftlichen Pojektpartnern im Rahmen einer Projektauftakt-Veranstaltung in der HTW Berlin und stimmte die Zielstellungen ab
  • Mit einer abgestimmten Präzisierung der Umsetzungsschritte wurde die  interne Kommunikation zur Vorbereitung des Projektes im Januar 2016 abgeschlossen; die Montage und Updates durch Mieterversammlungen vorbereitet.
  • Mieterversammlungen fanden an allen Orten mit ausführlicher Information zu den Zielen und Umsetzungsschritten statt, um den Mietern die Vorteile der digitalen Quartiersentwicklung anhand konkreter Verbesserungen plakativ darstellen zu können. Die Resonanz war durchweg sehr positiv bis begeistert. Einwilligungserklärungen und DSGVO-konforme Informationen wurden mit den beteiligten Mietern abgestimmt inkl. der Einwilligung zur namentlichen Veröffentlichung von Mieter-Klarnamen.
  • Es folgten Umsetzungsarbeiten bis Ende 2016. Fragen zu den Arbeitsschritten wurden im direkten Mieterdialog beantwortet
  • Sachstandsberichte zu den einzelnen Phasen des Projektes folgten und wurden eng mit den Beteiligten kommuniziert.
  • Die Evaluation begann 2018 nach drei gebuchten und verarbeiteten Betriebsjahren auf Basis der formalen Betriebskosten-Abrechnung, um Einspar-Quotienten valide anhand der Referenzbaukörper nachweisen zu können
  • Die erste Phase der Ergebnis-Kommunikation endete mit einer Präsentation in der HTW Berlin am 04.12.2018 mit den Erklärungen aller beteiligten Vorstände und Geschäftsführer der Wohnungs- und Immobilienunternehmen.
  • Über Projektdetails berichtete u. a. die Abendschau „Brandenburg aktuell“ mit einem Filmbeitrag sowie der Tagesspiegel
  • Der Vor-Bericht der Evaluation liegt seitdem in der Web- und Printversion vor

Über die Ergebnisse berichten wir im Laufe de zweiten Quartals 2019.

green-with-IT-Konferenz zum Energieforum West 2019: Sichere digitale Netze sind die Grundlage aller digitalen Energieprozesse im Quartier

Ohne Sicherheit ist alles nichts. Die Grundlage aller digital gestützten Energieeffizienz-Prozesse ist der belastbar sichere Betrieb im Quartier. Energiemanagement war gesetzlich schon immer besonders abgesichert, wenn es um den Netzbetrieb von Strom- und Gasprozessen ging. Das Bundesamt für die Sicherheit im Informationswesen (BSI) hatte  schon in der Vergangenheit den so genannten „IT-Grundschutz“ verlangt. Attacken auf Energieerzeuger – wie im Buch „Blackout“ in der Konsequenz beschrieben – konnten so bis heute erfolgreich verhindert werden.

Doch wie lassen sich diese Sicherheits-Garantien auf energetische Quartierprozesse der Wohnungswirtschaft übertragen? Gerade bei den Themen Heizwärme und Smart Home ist das oben benannte „Schutzprofil“ gar nicht gefordert! Nun, die Sicherheit lässt sich ebenso einfach wie komplex herstellen: Durch Übertragung der Schutzprofil-Anforderungen im Rahmen des vorhandenen BSI-„Grundschutzes“, im internationalen Sprachgebrauch auch „common criteria“ genannt.

Einfach: Die Grundlagen sind vorhanden, beim BSI als Handbuch abrufbar, auf alle neuen Prozesse so anwendbar, dass die Konformität zum BSI-Grundschutz entsteht und zertifiziert werden kann.

Dastensicherheit: Grundlagen Energieeffizienz im Quartier

Komplex: Wie am Kaugummi-Zertifizierungsprozess der „Smart Meter Gateways“ ersichtlich, schlägt das Murphysche Gesetz voll zu: angekündigte Termine müssen immer wieder nach hinten verschoben werden. Nach wie vor ist es nicht gelungen, mindestens drei Hersteller erfolgreich durch den Zertifizierungsprozess zu bringen. Dies ist aber die Grundforderung des BSI für die erste Zertifizierung dieser Geräte. Diese wiederum bilden die Grundlage sicherer energetischer Quartierprozesse.

Und dennoch: In vorgelagerten Pilotprojekten hat die Wohnungswirtschaft den Alltagsbetrieb von Smart Meter Gateways in Quartieren erfolgreich simuliert. Diese Ergebnisse machen Mut zur erweiterten Umsetzung in großen Quartieren. Auf unserer Konferenz steht die Sicherheit digital gestützter energetischer Quartierprozesse im Vordergrund. Spannend ist dabei die Beleuchtung speziell wohnungswirtschaftlicher Alltagsaufgaben, die positve Auflösung des Vermieter-Mieter-Dilemmas.

Gestaltungsrahmen EPBD, EED, GEG: Gehirnschmalz vor Styropor_WoWi.docx

Mitmach-Grundlagen und Hintergründe

Unsere Konferenz am 21.01.2018 im EBZ im Rahmen des „Energieforums 2019“ steht unter dem Motto:

Sichere Speditionsnetze für telemetrische Daten – Ergebnisse aus wohnungswirtschaftlichen Smart Meter Gateway Projekten

Wir lassen die Partnerbetriebe der Wohnungswirtschaft berichten: Wie kommen die ersten Schritte zur Einführung digitaler Prozesse bei den Mietern an? Wie erzeugen wir Begeisterung?

Wir laden Sie herzlich ein, wichtige Details zur Umsetzung auch in Ihren Quartieren kennen zu lernen und freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Buchungen sind ab: 30.10.2018 möglich.

11.10.2018 Gemeinsames „Technisches Fachgespräch“ mit dem BBU: BSI-konforme Sicherheitsnetze für die Wohnungswirtschaft

Am 11.10.2018 hat unser Netzwerk eine Delegation des BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen empfangen. Im Rahmen eines „Technischen Fachgesprächs“ informierten sich 35 Vertreter des Verbandes über Infrastruktur-Themen und Grundlagen der Datensicherheit in Kommunikationsnetzen.

Daniel Schulz, Vorstand der ABG „Paradies“ Berlin-Bohnsdorf, berichtete über Ergebnisse aus einer dreijährigen Pilotphase, in der erste digitale Quartierprozesse ausprobiert wurden: Da zertifizierte Smart Meter Gateways noch nicht zur Verfügung standen, wurden die zukünftig absehbaren Prozesse durch den Einsatz eines sogenannten „Multi Utility Controllers“ (MUC) simuliert. Erster Nutzen ist ein auf PLC-Basis selbst gebautes Kommunikationsnetz für Heizverbrauchs-Daten. Damit wird eine erstrebenswerte Unabhängigkeit von HKV-Dienstleistern erreicht.

Vortrag Daniel Schulz, ABG Paradies Berlin-Bohnsdorf

 

Ein weiterer Prozess war der Einsatz selbstlernender Algorithmen in Einzelräumen, mit deren Hilfe die Mieter bis zu 20% an warmen Betriebskosten (Heizung) einsparen können. Zu den einzelnen Pilot-Inhalten wird in Kürze ein detaillierter Evaluationsbericht erwartet.

Neben der Einordnung wohnungswirtschaftlicher Grundprozesse in den Gesamtrahmen der BSI-konformen Datensicherheit

Vortrag Datensicherheit green with IT

 

erfolgten weitere Vorträge der TU Dresden zu Gefahrenquellen in Kommunikationsnetzen

Vortrag TU Dresden

 

sowie des Gastgebers, der Netcom Connected Services GmbH, zur detaillierten Herstellung sicherer, sprich BSI-konformer Speditionsnetze für gebäudetelemetrische Daten.

Vortrag Netcom zur BBU-Tagung

Abgerundet wurde die Informationsveranstaltung durch einen Besuch der Leitwarte für Energienetze.

Der Leiter der Delegation, Dr. Jörg Lippert, war sich nach intensiver Diskussion der Grundlagen mit den Teilnehmern darin einig, dass diese Infrastruktur-Themen weiter entlang der wichtigsten wohnungswirtschaftlichen Prozesse vertieft werden werden.

Campus Buch: gemeinsames Projekt DITRAC aus dem Programm „BENE 3“ genehmigt

Der zuständige Projektträger hat mit Wirkung vom 30.08.2018 das Vorhaben „Digitale Transformation Campus Buch CO2 (DITRAC) im Rahmen des Berliner Förderprogramms „BENE“ im Förderschwerpunkt 3 (Umwelt- und Energiemanagementsysteme) genehmigt. Der Antrag wurde zusammen mit unserem Netzwerk aus gemeinsamen Pilotierungs-Maßnahmen und -erfolgen gestaltet.

Mit Hilfe eines nach DIN EN ISI 50001 zertifizierten Energiemanagementsystems soll im Bereich Energieeffizienz dokumentiert werden, in welchen Bereichen und mit welchen Investitionen im Unternehmen, optional bei weiteren Partnern auf dem Campus sowie im angrenzenden öffentlichen Sektor der Gemeinde Buch Verbesserungen in Form valide ermittelter CO2-Senkungs-Tonnagen erzielt werden können. Im Ergebnis wird erwartet, dass durch die Einführung der Managementsysteme in Verbindung mit konkreten IT-geführten Effizienzlösungen ein direkter genereller, doch sehr fein gestaffelter und granulierter Beitrag zur Erhöhung der Energieeffizienz geleistet und in Form konkreter CO2-Einspartonnagen ausgewiesen wird.

Das Hauptziel ist die valide und dokumentationsechte Senkung des CO2-Haushaltes auf dem gesamten Campus auf Basis vor-evaluierter Potenziale. Die Erfassung dieser Potenziale und die Ausweisung der tatsächlich erreichten CO2-Senkungsziele ist Gegenstand einer ersten vorgeschalteten Simulation aller o.g. Aktiva. Hierfür wurde eine Basis in Form vorpilotierter Maßnahmen geschaffen. Durch die Nutzung disruptiver digitaler Prozesse wie
– selbstlernende Algorithmen
– prädiktive Lastkurven unter Einbezug von Wetterprognosen
– bidirektionaler, nach DIN ISO 50001 zertifizierter Monitoringsysteme
– Verhinderung von wirkungsgrad-senkenden Verkalkungen in Heizkreisssystemen, Rückführung vorhandener Verkalkungen
sollen die mit den heute verfügbaren, in sich bereits sehr stimmigen und wirtschaftlich geführten Energieaktiva messbar und mit Nutzen für Campusverwaltung (Vermieter) und die Endnutzer optimiert werden.

Das Ziel, messbare Synergieeffekte der digitalen Transformation zu identifizieren, kann hier kleinteilig und dokumentationssicher mit folgenden Inhalten erreicht werden:
• präsenzabhängige Nutzung statt feste Raumnutzungsprofile, Zielstellung 30% Einsparung
• wetterprognosengesteuerte statt unflexible Regler-Grundeinstellungen, Zielstellung 10% Einsparung
• IKT plus IP-bezogene Energieeffizienz-Technologien statt alter Management-Standards am Beispiel der Erfassung, des Managements und der Abrechnung warmer Betriebskosten über das Zählermanagement, über eine app-gestützte Verbrauchstransparenz für den Endnutzer (Mieter)
• IP-basierte statt proprietärer Protokolle, Förderung der offenen Standards und deren Profit.

Die zusammengefassten Effekte sind somit:
– Ertüchtigung des Campus für Zukunftsaufgaben mit digitalen Werkzeugen
– Identifizieren und Erschließen von validen CO2-Einspartonnagen
– Entwicklung zum Musterquartier mit internationalen Alleinstellungsmerkmalen der Energiewende auf der Basis einer DIN EN ISO 50001-Zertifizierung
– Hauptkriterien der Nutzenbetrachtung: Kosten und CO2-Primärenergiefaktoren/äquivalente

Die Vorbereitung und Einführung des zertifizierten Energie-Campusmanagements soll somit nicht nur in sich als infrastruktureller Eigennutzen im Vordergrund stehen, sondern es sollen vielmehr schon bei dieser Einführung erste digitale Renditen konkret ermittelt und gleich exemplarisch an einem ersten repräsentativen Gebäude umgesetzt werden. Das so eingeführte Managementsystem soll somit gleich von Beginn an dazu eingesetzt werden, um valide mittlere Senkungswerte zu dokumentieren, die sich dann auf die anderen Gebäude und die Berliner Klimabilanz übertragen lassen.

Digitale Prozesse in der Wohnungswirtschaft: Präsentation zum Sächsischen Genossenschaftstag am 18.09.2018

Als Mit-Gestalter des Sächsischen Genossenschaftstages am 18.09.2018 hatten wir eingeladen, mit uns Ihren Nutzen an der „Digitalen Transformation“ zu analysieren, zu diskutieren und in konkrete Maßnahmen für Ihr Unternehmen umzusetzen. Der 27. Sächsische Genossenschaftstag war dazu der ideale Rahmen.  Eingebettet in ein spannendes Fachprogramm ergaben sich beste Voraussetzungen für die Besprechung wichtigsten aktueller Erledigungspunkte. Die Möglichkeiten sind weit gefasst, der gesetzliche Rahmen der nächsten zwei Jahre wird sich durch EPBD und EED genau so weiterentwickeln, wie wir das durch die Einführung der DSGVO aktuell erleben.

Die Themenvielfalt garantierte relevanten Wissenstransfer zu den Herausforderungen, die Sie beschäftigen. Am Stand 34 der Themenausstellung waren wir für die Fachbesucher da. Unser diesjähriger Schwerpunkt war das Thema „Sichere Datennetze für die Wohnungswirtschaft“.

Zum Programm

Wir konnten umfangreiche und informative Fachgespräche führen und kommen gern zum 28. Sächsischen Genossenschaftstag zurück.

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Umsetzung EPBD in Berlin? Geht schneller als gedacht: Vattenfall Wärme verkündet Aufrüstung im Wert von € Mio 10

Wer dachte, die für die Energiewende so wichtige EU-EPBD-Richtlinie würde erst in 20 Monaten so richtig wahrgenommen, wird auf angenehme Weise enttäuscht: Gemeinsam schalteten Björn Böhning, Chef der Berliner Senatskanzlei und Vattenfall Wärmevorstand Gunther Müller den ersten fernauslesbaren Wärmezähler für das Land Berlin schon am 23.01.2018 im offenen Herzen (Energie-Zentrale) des Roten Rathauses ein. Da war die Richtlinie noch nicht veröffentlicht.

Tuoma Hattaka, Vorstandsvorsitzender von Vattenfall Europe umriss die neuen Prioritäten -auch nach dem konsequenten Ausstieg aus der Braunkohle – mit dem Begriff: 4 D. Das bedeutet: Digitalisierung, Dezentralisierung, Dekarbonisierung, Diversifikation. Gemeint sind Weiterlesen

Hausaufgabe für die GroKo: EU beschließt verbindlich Energieeffizienz-Gebäuderichtlinie „EPBD“

Wie überall, so ist die Immobilienbranche aktuell voll mit der Umsetzung der EU-Richtlinie zur Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) beschäftigt, da schlägt schon der nächste Blitz ein, diesmal branchengenau im Immobiliensektor:

Das Europäische Parlament hat am 17. April 2018 der überarbeiteten Richtlinie zur Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (auch: EU-Gebäuderichtlinie, EPBD) endgültig zugestimmt. Die vereinbarten Änderungen ermöglichen das enorme Potenzial für Energieeinsparungen im Gebäudesektor – dem energieintensivsten Bereich in Europa – zu erschließen. Die neuen Vorschriften zielen unter anderem darauf ab, Weiterlesen

Riedel wird Teil von Kieback&Peter

Einstieg in Wohnungswirtschaft mit neuen Smart – Building – Lösungen
Berlin, 3. Mai 2018. Unser Mitglied Kieback&Peter hat die Berliner Firmen Dr. Riedel Automatisierungstechnik GmbH und Riedel Service GmbH übernommen. Gründer Dr. -Ing. Manfred Riedel konnte damit eine ideale Nachfolgeregelung  für sein Unternehmen finden. Als erfolgreicher Smart – Home – Pionier hat Riedel mehr als 30.000 Wohnungen mit dem preisgekrönten RIEcon System ausgerüstet. Von diesem Know – how will Kieback&Peter – bislang spezialisiert auf Nichtwohngebäude  – profitieren. Als führender Experte in der Gebäudeautomation steigt Kieback&Peter damit aktiv in die Wohnungswirtschaft ein.

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Aktuelle Wärmenetz-Themen im EU-Interreg-Projekt SAM: Optionen zur Umsetzung disruptiver Wärmenetz-Lösungen

Berlin liegt ganz am südlichen Rand. Zumindest wenn man die EU-Karte der „Baltic Sea Region“ (BSR) liest. Aber eben auch noch drin im „Zuwendungsgebiet“. Und so haben wir uns mit starken und erfahrenen EU-Partnern in Potsdam beim EEN-Stabsbüro der WFBB treffen können. Im Ergebnis liegt nun ein gemeinsamer EU-Antrag aus dem Programm „Interreg“ vor: Smart Asset Management for district heating distribution (SAM). Weiterlesen

Unser Blog setzt sich im Wettbewerb durch: „Zukunftsheizung jetzt“ prämiert unsere Plattform


zukunftsheizung.jetzt präsentiert - Top Smart Home Blogs und Artikel 2017/18

Die Redakteure von zukunftsheizung.jetzt haben im ersten Quartal 2018  ein Auswahlverfahren für die besten Blogartikel rund um das Thema “SmartHome – Intelligentes Heizen“ gestartet. Ziel der Aktion war es, das Engagement der vielen Blogbetreiber zu würdigen. Die besten Artikel wurden ermittelt und nun ausgezeichnet.

Hier geht´s zur Auswahlseite!

Im Rahmen dieser Ermittlungen ist die Redaktion auf unseren Blog aufmerksam geworden. Dieser stach aus den erfassten Informationen positiv hervor, weshalb dieser einer redaktionsinternen Jury Weiterlesen