Mieter-App „Meine Wohnung“: Datenschutz und -sicherheit als Thema auf der OMNISECURE 17.01.2017 Berlin

Die Sicherheit der mobilen Datenverbindungen ist Thema Nr. 1, wenn es um den aktuellen Schwerpunkt der Digitalisierung in der Wohnungswirtschaft geht: Wie kann Datenmißbrauch durch Dritte verhindert werden? Wie kann ausgeschlossen werden, dass Mieterdaten durch unerwünschte „Dritte“ wie Google, Facebook, Amazon & Co. zwecks umsatzträchtiger Verscherbelung an digitale Drückerkolonnen weiter gereicht werden? Wie hilfreich sind die BSI-Regeln zur Gestaltung neuer digitaler Wertschöpfungen z.B. im Bereich der offenen Heizkosten-Datenkommunikation?

Dies und mehr war Gegenstand umfangreicher Facherörterungen auf der OMNISECURE 2017 vom 16.01. bis zum 18.01.2017 in Berlin im Hotel Esplanade.

Zum Programm

Eingebettet in Grundsatzreferate zu den weltweiten Sicherheits-Standards wurden auch wichtige wohnungswirtschaftliche Themen im Zusammenhang mit disruptiven Optionen zur Markt-Neugestaltung behandelt: Am 17.01.2017 wurden nach 17.00 h die Smart Home-Themen diesmal aus der wohnungswirtschaftlichen Sicht  beleuchtet:

Smart Meter Gateways: Pilotierungsgrundlagen schon jetzt!

Pilotierungsgrundlagen green with IT

Von besonderem Interesse sind die neuen Kommunikationswege, die Kabel- und Zweidrahtsignale ersetzen: Kann die Wohnungswirtschaft mit Fachpartnern eigene Public Key Infrastrukturen aufbauen? Gelingt die Abnabelung von den einschlägigen Signal-Lieferanten zugunsten neuer Wege mit den Stromlieferanten über neue Smart Meter Gateway-Strukturen?

Unser Netzwerk wird von den aktuellen Pilotprojekten der Wohnungswirtschaft berichten; Sicherheitsexperten werden die Datensicherheits-Baustellen identifizieren und benennen. Viel Platz für aktive Gestaltung an eigenen Mieter -App´s. Auch dazu gibt es vorgearbeitete Wege über sogenannte „Templates“, die von unserem Netzwerk aktuell pilotiert werden.

Die Partner der Wohnungswirtschaft werden demnächst darüber informieren. Eine eigene Konferenz dazu ist zur Cebit geplant.

Bewegung im Heizkosten-Abrechnungsmarkt – Chancen für die Wohnungswirtschaft

EIN ANHALTENDER TREND ZUR SELBSTABRECHNUNG, der Vormarsch des Open Metering Standards (OMS) bei der Fernauslesung, das Auftreten neuer Marktteilnehmer und die aktuell beobachtbare reaktive Flexibilität der etablierten Anbieter haben den Heizkosten-Abrechnungsmarkt in Bewegung gebracht. Verstärkt wird die Entwicklung durch die zu erwartenden Ergebnisse der Marktuntersuchung des Bundeskartellamts. Für die Wohnungswirtschaft ergeben sich daraus Chancen, die sie allerdings aktiv nutzen und gestalten muss.

Von Dr. Rolf Weber

In der Meinung, damit die hohen Margen der Messdienstleister selbst verdienen zu können, springen immer mehr Unternehmen auf diesen Zug auf. Von den größten 20 deutschen Wohnungsunternehmen hat mindestens die Hälfte schon einen eigenen Messdienst gegründet oder hat ein entsprechendes Projekt in Arbeit oder Vorbereitung. Doch ganz so einfach ist es dann doch nicht, denn es gibt dabei zumindest zwei gravierende Probleme: die Produktivität, die regelmäßig weit hinter derjenigen der Messdienste zurückbleibt und die Einkaufspreise der Erfassungsgeräte, die mindestens doppelt so hoch sind wie die der großen Messdienste . Bei genauem Hinsehen ist der erhoffte Kostenvorteil dann doch eher bescheiden, wenn überhaupt vorhanden. Doch es ist Besserung in Sicht.
Die Produktivität leidet in der Regel an den wenig automatisierten Prozessen und damit eng verbunden, an der eingesetzten Messdienst-Software. Dieser Markt wurde bisher dominiert von vergleichsweise kleinen Anbietern mit nur wenigen Entwicklern, die Produkte sind entsprechend einfach gestrickt.

 

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Durch den Markteintritt einiger professioneller Softwareanbieter  stehen aber demnächst Systeme zur Verfügung, mit denen das hohe Automatisierungspotential der Messdienstprozesse auch ausgeschöpf t werden kann. Auf der Geräteseite wird der Markt bis heute stark von einem einzigen Unternehmen dominiert, entsprechend hoch sind die Preise. Das wachsende Marktvolumen und die hohen Margen führen jedoch auch hier dazu, dass weitere Hersteller in den Markt eintreten werden. Es ist daher nur eine Frage der Zeit, bis der zunehmende Wettbewerb zu deutlich niedrigen Preisen führen wird.

OMS und die zunehmende Marktsegmentierung

Der sogenannte Open Metering Standard ist einer der Treiber dieser Entwicklung. OMS steht für eine herstellerunabhängige Kommunikationsarchitektur für fernauslesbare Erfassungsgeräte. Die damit einhergehende Standardisierung der Funkprotokolle setzt sich am Markt immer mehr durch, auch wenn die „Platzhirsche“ der Branche stak auf die Bremse treten. Denn OMS bedeutet letztlich, dass sich Erfassungsgeräte und Fernauslese-Infrastrukturkomponenten verschiedener Hersteller beliebig in einem System kombinieren lassen. Die Zeit der Komplettversorgung durch nur einen Anbieter auf der Basis proprietärer Systeme geht damit zu Ende und macht einer Segmentierung des Marktes Platz und zwar auch ohne Zutun des Kartellamts.
Während die klassische Abrechnungsdienstleistung noch die Pakete 1-5 aus einer Hand umfasst, gibt es jetzt zunehmend Anbieter, die sich von vornherein nur auf wenige benachbarte Teilsegmente konzentrieren. So treten z.B. weitere Gerätehersteller in den Markt ein, die sich auf die Hardware-nahen Leistungen 1 und 2 beschränken. Eher aus der Softwarebranche kommen erste Anbieter, die sich ausschließlich auf das Management der Infrastruktur und der Ablesedaten konzentrieren. Während sie in der proprietären Welt immer auf das Wohlwollen und die Erlaubnis der Betreiber der Infrastruktur angewiesen sind, führt OMS dazu, dass sie jede beliebige Infrastruktur integrieren können. Die Abrechnung können auch diejenigen Wohnungsunternehmen, für die ein interner Messdienst nicht in Frage kommt, mit wenig Aufwand selbst durchführen. Dazu vergeben sie die Pakete 1-3 an ein Messdienstunternehmen und kaufen nur die Ablesewerte ein. Sie benötigen dann keine vollständige Messdienst-, sondern lediglich eine Abrechnungssoftware. Vorzuziehen sind dabei solche Systeme, die einen möglichst hohen Integrationsgrad mit der Betriebskostenabrechnung im ERP-System aufweisen, weil dadurch erhebliche Prozessvorteile entstehen. Ein klares Signal, dass der Trend in diese Richtung geht, kommt ausgerechnet vom Markt führer bei den wohnungswirtschaftlichen ERP-Systemen Aareon:

Nach langem Zögern hat Aareon jetzt das im SAP-BlueEagle integrierte  Abrechnungsmodul  für  Wohnungsunternehmen frei gegeben. Bisher war dessen Nutzung exklusiv den beiden großen Messdienstunternehmen  vorbehalten.  Die  damit erstellte „integrierte Abrechnung“ ist unzweifelhaft die kostengünstigste und effizienteste Form der Zusammenarbeit mit einem Messdienst. Für BlueEagle Anwender ist damit der  „Königsweg“  für  die  zukünftige Form der Heizkostenabrechnung vorgezeichnet.

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Die neue Flexibilität der Messdienste
Die Abrechnungsunternehmen tun sich mit diesen Entwicklungen naturgemäß schwer. Zwar gibt es schon immer einige Kunden, die nur eine Teilleistung in Form von Ablesewertenbezogen haben, aber für die Messdienste war das immer nur eine Notlösung, die, wenn überhaupt, nur relativ teuer angeboten wurde. Inzwischen ist aber vor dem Hintergrund des stark wachsenden Kundendrucks ein Umdenken zu erkennen: Teilleistungen werden zumindest auf Nachfrage oder im Rahmen von Ausschreibungen zu durchaus attraktiven Preisen angeboten und bei den Komplettangeboten sind regelrechte „Kampfpreise“ auf dem Markt zu finden. So habe ich in jüngster Zeit Ausschreibungen gesehen, bei denen Wohnungsunternehmen ihre Messdienstkosten um weit über 50 Prozent senken konnten. Schwer tut sich die Branche aber nach wie vor mit OMS. In einer von mir mitgestalteten Ausschreibung, in der Fernauslesung auf OMS-Basis verlangt war, wurde die Anforderung von einigen Anbietern schlicht übergangen und nur einer hat ein explizites Angebot gemacht, allerdings zu einem völlig indiskutablen Preis. Daneben hat er dann den Preis für seineproprietäre Lösung gestellt: er lag bei einem Drittel. Solche Preisunterschiede basieren keinesfalls auf höheren Kosten für OMS, sondern sie sind rein politisch motiviert.
Immerhin, in die Abrechnungsbranche kommt Bewegung, zumindest der Verkauf von Ablesewerten als Alternative zum Komplettangebot wird inzwischen ernsthaft in Erwägung gezogen und wird für die Zukunft der Branche im Segment der professionellen Wohnungswirtschaft eine immer gewichtigere Rolle spielen.
Chancen und Optionen der Wohnungswirtschaft
Die skizzierte Marktentwicklung bedeutet für die Wohnungswirtschaft die große Chance, die Kosten für die Messdienstleistungen deutlich und nachhaltig zu senken und zwar unabhängig davon, für welche der drei Alternativen „Komplettlösung mit einem Messdienst“, „Selbstabrechnung auf Basis gekaufter Ablesewerte“ und „interner Messdienst“ man sich entscheidet.
Eine solche Entscheidung sollte auf jeden Fall nur nach sorgfältiger Analyse der jeweiligen Ausgangssituation und Aufstellung getroffen werden; wegen der Komplexität der Materie empfiehlt es sich außerdem, dabei professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen. Grundsätzlich gilt, dass ein eigener Messdienst nur ab einer eigenen Größe von mehreren Zehntausend Wohnungen oder für einen Zusammenschluss von mehreren kleineren Unternehmen mit einem entsprechenden Gesamtbestand wirtschaftlich sein kann; demgegenüber steht die andere Variante der Selbstabrechnung allen Unternehmen offen.
Um die für sie günstige Entwicklung noch zu forcieren sollte die Wohnungswirtschaft die folgenden Empfehlungen beachten:
• Immer OMS als Fernauslese-Standard fordern
• Bei Ausschreibungen ein transparentes Preismodell vorgeben, z.B. mit den 3-Stufen (Losen): Mietpreis pro Erfassungsgerät und Jahr, Preis für Datenmanagement und Able-
sewerte je Wohnung, Preis für die Abrechnung je Wohnung.
• Die Lose als unabhängig voneinander darstellen.
• Bei der Abrechnungssoftware auf einen hohen Integrationsgrad drängen.
Die obige Abbildung fasst die Optionen der Wohnungswirtschaft nochmals zusammen.
Dieser Beitrag wurde im Original in der Ausgabe 12/16 der BBU-Nachrichten veröffentlicht. Zum Autor:
Dr. Rolf Weber ist als unabhängiger Unternehmensberater vorwiegend im Markt für Abrechnungsdienstleistungen tätig und berät Wohnungsunternehmen, aber auch andere Marktteilnehmer. Ein Beratungsschwerpunkt ist die Unterstützung der Wohnungsunternehmen bei der Erschließung von Einsparpotentialen bei Abrechnungsdienstleistungen, sei es durch Einkaufsoptimierung oder durch Umstieg auf eine Form der Selbstabrechnung bis hin zum Aufbau eines eigenen Messdienstes. Zuvor arbeitete er bis 2013 mehr als 20 Jahre im Management der Techem Energy Services GmbH, zuletzt als Geschäftsführer.

COP 21 Berlin 14.09.2016 HTW: CO2-Tonnagen zusammen mit den Bürgern senken (englischsprachig)

Get the citizens involved! Berlin has some excellent success stories, how citizens can be involved and get enthusiastic while forming a transformation process to drop CO2-rates. We call this „Stadtrenditen“! The smart city profits from measurable steps to save money for the citizens, to drop CO2-rates and to find citizen´s acceptance for innovative processes. green with IT shows how on sep. 14th at the HTW during the EnviroInfo 2016

Veranstaltungsseite

Anmeldung

Veranstaltungsflyer

Statutory law all over Europe and so in Berlin: CO2-tonnages are to be shut year by year. Measurable in comprehensive law action until 2050. COP 21 soon influences practices of daily life of all citizens in Europe. Without citizen´s involvement (Bürgerbeteiligung) surely an unworkable duty.
How can citizens get involved into valid dropping action? How can we create enthusiasm for these required yearly drop rates? Green with IT has done this for 12 years. During our info day we will show you success stories of citizens involvement and the calculable impact to the national CO2 balance sheets.

METROPOLITAN SOLUTIONS

Already acquired: how to drop valid CO2-tonnages by incorporating tenants and citizens without investment! Integrating citizens and elating them to co-create the necessary steps is not an enchantment. The success is measurable in precise dropping rates. We will show this step by step and give the participants the opportunity to discuss this intensively.

13.30 Example 1: evaluated dropped rest waste amounts and impact for CO2-dropping rates                                                                                                    Jörg Lorenz, green with IT
13.40 h Example 2: ladder of success: involving tenants in dropping heating energy consumption                                                                                     Jörg Lorenz, green with IT
13.50 h
Example 3: quarter management of heating energy and expected dropping rates                                                                                                                     Jörg Bachmann, green with IT
14.00 h
Example 4: how digitalization drops supply amounts: predictive load curve                                                                                                                  Jürgen Maaß, green with IT
14.10 h
Example 5: Zeitmeilen as a CO2-drop by creating enthusiasm for end users                                                                                                      Carsten Recknagel, ITS-BB e.V.
14.20 h
Example 6: bottom-up-strategy by incorporating  citizen´s behaviours and needs                                                                           Prof. Eckardt Hertzsch, Joanes found.

14.30 World Café with the members: three topics
1. how to drop heating energy consumption in buildings            moderation Jörg Lorenz, green with IT
2. mobility, public transportation, geo-referenced processes        moderation: Dr. Peter Hecker, GEOkomm e.V.
3. how to incorporate citizens into convincing behavior change processes    moderation: Prof. Hertzsch, Joanes found.

15.15 Conclusion, presentation of results by moderators        Prof. Flämig, INFRANEU

15.30 end oft he workshop

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Interested partners for a h2020 action “EE-07-2016-2017: Behavioural change toward energy efficiency through ICT” meet after 4.00 pm to discuss their involvement that will be guided by the “Hochschule für Technik und Wirtschaft” (HTW)

COP 21 Berlin: Unser Dialgforum zur Klimaneutralität auf der EnviroInfo 2016 (in englischer Sprache)

Erste englischsprachige Konferenz von COP 21 Berlin mit Prof. Dieter Flämig als Keynote-Speaker: Der Weltklimagipfel in Paris 2015 (COP21) hat die endgültigen Grundlagen für die weltweite Einhaltung des 2 Grad Celsius-Ziels zur höchstmöglichen Eindämmung des Klimawandels verbindlich vereinbart. Im Sinne von „Think globally, act locally!“ (R. Dubos) muss jetzt jede Kommune ihren notwendigen Beitrag leisten, um das globale Klimaschutzziel zu erfüllen. Das Bundesland Berlin hat dazu bereits parteiübergreifend „Klimaneutralität bis 2050“ als ein politisches Zentralziel festgelegt und dafür geeignete Wege aufgezeigt  wie etwa durch die Enquete-Kommission „Neue Energie für Berlin“.

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Die Welt am Sonntag berichtet: „Wenn die Heizung mitdenkt“ (26.06.2016)

Die Deutschen stöhnen über hohe Energiepreise, dabei schlummern in ihren Kellern erhebliche Potenziale, um die Kosten deutlich zu senken

Von R. Mischke, M. Posch

Grün ist in. Unternehmen mit Öko-Labels sind nicht nur trendig, sie lassen sich zudem besser vermarkten. Das weiß auch Christina Quensel. Und wenn die Geschäftsführerin der BBB Management GmbH aus ihrem Bürofenster schaut, fühlt sie sich sogar ein wenig wie im Grünen. Ihre Firma ist die Betreibergesellschaft des Campus Berlin-Buch, zu dem ein Biotechpark sowie ein Innovations- und Gründerzentrum gehören. Umgeben von Wiesen und Bäumen atmet das Areal trotz der hier betriebenen Hightech-Forschung naturverbundene Gelassenheit.

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green with IT unterstützt den BBU und die Berliner „Initiative für die Wärmewende“ mit Pilotprojekten

Wärmewende: Langsam erhält dieser Begriff ein Gesicht in der Hauptstadtregion. Einsparungen im Bereich der Gebäudewärme sind bare Stadtrenditen und kommen breiten Schichten der Bevölkerung in urbanen Regionen zugute. Mieter merken dies im Portemonnaie. Gleichzeitig kann dieses Einsparungspotenzial genutzt werden, um neue Prozesse mit Gewinnen für Mieter und Vermieter gleichermaßen zu etablieren, Stichwort: Internet 4.0, Smart Energy, Smart Metering, Digitalisierung der Immobilienwirtschaft.
Unser Netzwerk begrüßt die Initiative der Berliner Wirtschaft und unterstützt diese nach Kräften mit konkreten Pilotierungsmaßnahmen in den Beständen der kommunalen und genossenschaftlichen Vermieter. Hier wird Neues ausprobiert, Geld und Energie eingespart, aktiv am Klimawandel mitgearbeitet und breite Integration aller Mietparteien praktiziert. Berlin ist z.B. eine typische Mieterstadt. Stadtrenditen können zügig so erwirtschaftet werden, dass alle davon profitieren. Echtes Bürgerengagement eben.
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Neben der regionalen Presse verfolgen auch überregionale Medien zunehmend Umsetzungsaktivitäten in der Hauptstadtregion, die internationale Ausstrahlungskraft entwickeln können: So berichtete hierüber u.a. die „Welt am Sonntag“ mit einem Querbezug auch zu Gewerbe-Immobilien.
Vor dem Hintergrund der Herausforderungen der Energiewende haben nun sieben Partner der Berliner Wirtschaft die „Initiative für die Wärmewende“ gegründet.

Anforderungen an das Smart Metering gemäß BSI TR-03109

Jürgen Ruf, Darmstadt, 14.04.2016

Datenschutz für Mieter zum Thema Heizverbrauchs-Information? Ein gutes Einstiegsthema, um konkrete Schutzanforderungen entlang der Gesetzeslage einmal konkret zu beleuchten. Die zukünftig relevante Richtlinie „BSI-TR-03109“ wirde hier anhand des Themas „Smart Metering“ in ausführlich durch den anerkannten Experten Jürgen Ruf erläutert.

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Start der Testbett-Aktivitäten „Internet of Things“ der Wohnungswirtschaft

GdW-organisierte Wohnungsunternehmen probieren IT-gestützte Energieeffizienz in Pilotanwendungen aus

Berlin, 29.04.2016

Mehrwerte aus Energieeffizienz kommen Mietern und Vermietern gleichermaßen zugute. Die Welt spricht IP und alle profitieren davon, wenn die Datensicherheit beachtet wird. Zum Mai 2016 startet die Umsetzungsphase des green-with- IT-Projektes „Meine Wohnung“ in unterschiedlichen Wohnquartieren kommunaler und genossenschaftlicher Wohnungsunternehmen in Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Nicole Jaegers, Vorstand der 2014 als „gewohnt gut“ ausgezeichneten GWG Lübben eG: „Wir gehen neue Wege zur Erschließung lukrativer Mehrwerte und setzen dabei auf gering investive, hoch effiziente Maßnahmen im Sinne der ALFA-Philosophie des BBU. Wie Leitersprossen erklimmen wir klar definierte, aufeinander aufbauende Effizienzschritte zur Verbesserung der Heizwärmebilanz und der Mieterkommunikation“

Die „Leitersprossen“ wurden in langjährigen Vorpilot-Projekten praxisgetestet: Durchflussbegrenzer, selbstlernende Einzelraumregelungen, IP-Verbundregler, Smart Meter Gateways, skalierfähige Energiemanagement-Software bis zum IP-gestützten Quartiersmanagement. „Smarte“ Anwendungen (App´s) unterstützen die Transparenz der wichtigsten Strom- und Heizenergiedaten für Mieter, Hausmeister und Haustechnik-Ingenieure. Sie liefern den Vorständen wichtige Daten zur Optimierung der Energieeffizienz im Sinne des DNK „Nachhaltigkeits-Kodex des Rates für Nachhaltige Entwicklung“.
Daniel Schulz, Vorstand der ABG Paradies in Berlin: „Es gibt stichhaltige Gründe zur Abgabe einer DNK –Entsprechenserklärung im Jahresbericht. Unser Ansatz im Sinne der „Innovationen“ ist u.a. die eigene Erzeugung von Transparenzdaten der Heizenergie. Dazu ersetzen wir sämtliche HKV-Komponenten durch innovative Hardware. Diese soll dann die neuen glasfasergestützten Kieznetze über Smart Meter mit permanenten Energiedaten füttern. Kosten für den teuren Einkauf solcher Daten durch Dritte werden vermieden; mit einem Smart Meter Gateway können TV- und Telekom-Netze im Haus überbrückt werden“.

In der Lutherstadt Eisleben ist neben der örtlichen „Wobau“ auch das Stadtwerk mit im Boot. Auch hier werden die Pilotergebnisse über Referenzbaukörper evaluiert. Alle Maßnahmen werden auf Mieterversammlungen erläutert, der Datenschutz orientiert sich nach den Zertifizierungs-Anforderungen des „Bundesamtes für Sicherheit im Informationswesen“ (BSI). Marc Reichardt, Geschäftsführer derWobau Eisleben: „Wir gehen alle Schritte nach unserer sorgfältiger Vorprüfung mit unseren Mietern gemeinsam. Wir sind gespannt auf die ersten Ergebnisse, die wir zum Sommer 2017 erwarten.“

Das Testbett wird noch um einen kompletten Gesundheitscampus in Berlin erweitert und kann somit auch im Gewerbebereich Vergleichswerte sammeln. Initiator Jörg Lorenz vom Netzwerk green with IT: „In der deutschen Hauptstadtregion wurden Energieeffizienz-Technologien eng an die Bedürfnisse der Wohnungswirtschaft angepasst. Dabei unterstützten uns die Hochschulen und die Wirtschaftsförderer. Anlageneffizienz wird hier zum weltweiten Exportschlager entwickelt. So entstehen belastbare Alternativen zum bloßen Dämmwahn. Unser Motto: Gehirnschmalz vor Styropor!“

Pressemitteilung als PDF

 

Über green with IT

„green with IT Berlin-Brandenburg“ ist ein Netzwerk aus Unternehmen, die in den Bereichen der Energieeffizienz disruptive Produkte und Lösungen entwickeln und anbieten. Das Ziel des Netzwerkes „green with IT Berlin-Brandenburg“ besteht darin, eine zentrale und offene Kooperationsplattform mit dem Themenschwerpunkt „energy harvesting“, grüne Technologien, Verbrauchstransparenz, Gebäudeassistenz, browsergestütze Apps im Wohn- und Nichtwohnungsbau aufzubauen.

 

Pressekontakt:

Jörg Lorenz

green with IT e.V.

Charlottenstraße 16

10117 Berlin

Telefon: +49 30 46792315

kommunikation@green-with- it.de

www.green-with- it.de

Pilotierungen in der Wohnungswirtschaft -green with IT berichtet über den Sachstand zum Jahresende 2015

Internet der Dinge, Industrie 4.0, Deutscher Nachhaltigkeitsindex und die Jahres-Berichtslegung – Zitat aus dem Multimedia-Ausschuss des BBU: „Da rollt etwas auf uns und unsere Mieter zu, was wir noch gar nicht abschätzen können. Nicht in Bezug auf Technologien, schon gar nicht in Bezug auf Datensicherheit“.

Gut, dass wir genau hier ansetzen: Unsere Pilotmaßnahmen in der Wohnungswirtschaft stellen diese Punkte in den Vordergrund.

1. Sachstandsbericht zum Jahresende 2015

In Zusammenarbeit mit den regionalen Verbänden der Wohnungswirtschaft wurden alte Anwendungsfälle der Heizwärme-Versorgung und –verteilung, Müllentsorgung, mobile Kommunikation zwischen Vermietern und Mietern sowie interne wohnungswirtschaftliche Abläufe mit Hilfe der Informationstechnologie inklusive allen gewohnt tarifären „Selbstverständlichkeiten“ analysiert, zerlegt, auf Datensicherheit geprüft und komplett hinterfragt. Alte Zöpfe wurden abgeschnitten, Gewohnheiten auf den Kopf gestellt und mit allen privaten und öffentlich-rechtlichen Marktpartnern neu gestaltet.

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Die Erfolge dieser als „disruptiv“ bezeichneten Vorgehensweise wurden als valide Punkte der Stadtrendite dann messbar, als kommunale Großunternehmen der Wohnungswirtschaft begannen, formal diese Initiativen in die wohnungswirtschaftlich betriebskosten-bezogenen Prozesse einzubauen. Per formaler jährlicher Betriebskosten-Abrechnung wurden z.B. Restmüll-Einsparungen in Höhe von 70% binnen dreier Betriebsjahre in verdichteten Ballungsräumen nachgewiesen.
So konnten auch die Mieter begeistert werden. RFID, mobile App´s und weitere Schlagwörter der internet-verknüpften Alltagsprozesse trugen zu konkreten Geldausschüttungen zugunsten der Mieter bei. Dies überzeugte alle Mieter.

Grafik: Jährliche Gesamtkosten in EUR

Mit Unterstützung der Beteiligten aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft gelangen weitere Umsetzungen zur Integration der Verbraucher in IT-bezogene Einsparprozesse der Wohnungswirtschaft, diesmal im Bereich sogenannter „gering investiver Maßnahmen“ zur Begrenzung von Heizwärme. Hier wurde ein erster Einsparquotient von 20% unter Einbezug mieterrelevanter Alltagsgewohnheiten umgesetzt. Dies initiierte ein landesgefördertes GRW-Netzwerk zur Erarbeitung und Pilotierung weiterer, noch wesentlich effizienterer Prozesse, welche Gegenstand der nachfolgend beschriebenen Maßnahmen sind.

Lesen
Sie den gesamten 1. Bericht Sachstand Piloitprojekte WoWi-1

Lesen Sie ausgesuchte komplette Gebäudesimulationen

Report Anonym 1

Report_anonym 2

Report 3

Report 4

Update 2016:

Sachstandsbericht 12/16

 

Gehirnschmalz vor Styropor: Aufbau eines Zukunftsnetzwerks aus Anbietern und Nutzern in Europa

23.03.2015

green with IT hat ein Strategiepapier vorgelegt, mit dem neue Geschäftsmodelle und der vorrangige Einbezug der Mieter zur Umsetzung angeregt werden. Im Sinne der hier vorgelegten Thesen werden nun Pilotierungsprojekte begonnen, die dann nach Auswertung in Rahmenverträge mit der Wohnungswirtschaft gegossen werden sollen.

23_03_15_Gehirnschmalz vor Styropor

Die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft steht vor großen Herausforderungen: Die zunehmend mobile Mieterkommunikation ändert sich mit dem Voranschreiten der Prozesse rund um die „Industrie 4.0“. Neue Stichworte: diconomy, Geschäftsmodelle, Mietereinbezug, Autonomik, Internet der Dienste, cloudbasierte Prozesse……… Die Gebäude müssen zudem in den nächsten Jahrzehnten weiter energetisch saniert werden. Gleichzeitig ändern sich die Anforderungen der Kunden in einem hohen Tempo. Die zur Verfügung stehenden Mittel dafür sind knapp, da die Kunden nur begrenzt zur Finanzierung herangezogen werden können.

Vor diesem Hintergrund entsteht ein hoher Innovationsdruck für die Wohnungswirtschaft. Neue, ITgestützte Energieeffizienz-Prozesse versprechen die Lösung für viele Problemstellungen – so können zum Beispiel gering investive Steuerungssysteme einen wichtigen Beitrag zur Energieeffizienz von Gebäuden leisten und die Mieterkommunikation unterstützen. So kann die Verwendung von IT-Komponenten bei der Modernisierung von Wohnungsbeständen den Komfort für die Bewohner und damit die Vermietbarkeit einer Immobilie deutlich erhöhen. Open Source kann die Verschlankung von Abrechnungs-Schritten erleichtern und teure proprietäre Protokolle ersetzen. Mobile, unter Android, IOS und anderen Betriebssystemen programmierte Prozesse benötigen in Zukunft nur noch einen Webbrowser – dafür werden alte, stationäre Prozesse in Frage gestellt und bleiben zurück, falls keine Anpassung erfolgt. Die Welt spricht IP.

Zwei Welten – die der Anbieter it-gestützter Energieeffizienz-Prozesse und die der professionellen Wohnungswirtschaft – können hier also fruchtbar aufeinander treffen. Notwendig ist dafür ein konstruktiver, offener Dialog mit konkreten Prozessbeschreibungen und Projektbezügen. Der Dialog soll technische Lösungen hervor bringen, die für Wohnungsunternehmen finanzierbar, praktikabel und mehrwertig sind und eine entsprechend hohe Nachfrage in der Branche generieren. Der erste Schritt, um das zu erreichen, muss der Aufbau eines Netzwerks sein, in dem ein solcher Austausch stattfinden kann; dessen Inhalte offensiv nach außen in alle Ebenen der Gesellschaft getragen werden.

Dies ist ein langer Weg mit vielen Fragekomponenten, hinterfragungswürdigen Regularien und Herausforderungen für die Beharrer alter Gewohnheiten aus der analogen Welt: Stromproduzenten, Submetering-Anbieter, Serviceunternehmen….. keine Branche bleibt von der diconomy und ihren disruptiven Veränderungen verschont. Disruptiv bedeutet hier in erster Linie: Beim kompletten Infragestellen alter Prozesse, bei der Aufstellung völlig neuer Prozesse mit ungewohnten Wertschöpfungsketten gilt es,  alte Zöpfen mit  frisch nachwachsendem Haar zu verdrängen. Dabei ist Beschränkung angesagt: keine Hochglanz-High-End Lösungen, wie es die alte Industrie mit ihren dreistufigen Vertriebsmodellen so gern bewahrt hätte. Beschränkung bedeutet: Konzentration auf das Machbare mit geringen, aber treffsicher eingesetzten Investitionen, bei denen  Mietparteien auch – wenn denn gewünscht – mitinvestieren dürfen.