Campus Buch: gemeinsames Projekt DITRAC aus dem Programm „BENE 3“ genehmigt

Der zuständige Projektträger hat mit Wirkung vom 30.08.2018 das Vorhaben „Digitale Transformation Campus Buch CO2 (DITRAC) im Rahmen des Berliner Förderprogramms „BENE“ im Förderschwerpunkt 3 (Umwelt- und Energiemanagementsysteme) genehmigt. Der Antrag wurde zusammen mit unserem Netzwerk aus gemeinsamen Pilotierungs-Maßnahmen und -erfolgen gestaltet.

Mit Hilfe eines nach DIN EN ISI 50001 zertifizierten Energiemanagementsystems soll im Bereich Energieeffizienz dokumentiert werden, in welchen Bereichen und mit welchen Investitionen im Unternehmen, optional bei weiteren Partnern auf dem Campus sowie im angrenzenden öffentlichen Sektor der Gemeinde Buch Verbesserungen in Form valide ermittelter CO2-Senkungs-Tonnagen erzielt werden können. Im Ergebnis wird erwartet, dass durch die Einführung der Managementsysteme in Verbindung mit konkreten IT-geführten Effizienzlösungen ein direkter genereller, doch sehr fein gestaffelter und granulierter Beitrag zur Erhöhung der Energieeffizienz geleistet und in Form konkreter CO2-Einspartonnagen ausgewiesen wird.

Das Hauptziel ist die valide und dokumentationsechte Senkung des CO2-Haushaltes auf dem gesamten Campus auf Basis vor-evaluierter Potenziale. Die Erfassung dieser Potenziale und die Ausweisung der tatsächlich erreichten CO2-Senkungsziele ist Gegenstand einer ersten vorgeschalteten Simulation aller o.g. Aktiva. Hierfür wurde eine Basis in Form vorpilotierter Maßnahmen geschaffen. Durch die Nutzung disruptiver digitaler Prozesse wie
– selbstlernende Algorithmen
– prädiktive Lastkurven unter Einbezug von Wetterprognosen
– bidirektionaler, nach DIN ISO 50001 zertifizierter Monitoringsysteme
– Verhinderung von wirkungsgrad-senkenden Verkalkungen in Heizkreisssystemen, Rückführung vorhandener Verkalkungen
sollen die mit den heute verfügbaren, in sich bereits sehr stimmigen und wirtschaftlich geführten Energieaktiva messbar und mit Nutzen für Campusverwaltung (Vermieter) und die Endnutzer optimiert werden.

Das Ziel, messbare Synergieeffekte der digitalen Transformation zu identifizieren, kann hier kleinteilig und dokumentationssicher mit folgenden Inhalten erreicht werden:
• präsenzabhängige Nutzung statt feste Raumnutzungsprofile, Zielstellung 30% Einsparung
• wetterprognosengesteuerte statt unflexible Regler-Grundeinstellungen, Zielstellung 10% Einsparung
• IKT plus IP-bezogene Energieeffizienz-Technologien statt alter Management-Standards am Beispiel der Erfassung, des Managements und der Abrechnung warmer Betriebskosten über das Zählermanagement, über eine app-gestützte Verbrauchstransparenz für den Endnutzer (Mieter)
• IP-basierte statt proprietärer Protokolle, Förderung der offenen Standards und deren Profit.

Die zusammengefassten Effekte sind somit:
– Ertüchtigung des Campus für Zukunftsaufgaben mit digitalen Werkzeugen
– Identifizieren und Erschließen von validen CO2-Einspartonnagen
– Entwicklung zum Musterquartier mit internationalen Alleinstellungsmerkmalen der Energiewende auf der Basis einer DIN EN ISO 50001-Zertifizierung
– Hauptkriterien der Nutzenbetrachtung: Kosten und CO2-Primärenergiefaktoren/äquivalente

Die Vorbereitung und Einführung des zertifizierten Energie-Campusmanagements soll somit nicht nur in sich als infrastruktureller Eigennutzen im Vordergrund stehen, sondern es sollen vielmehr schon bei dieser Einführung erste digitale Renditen konkret ermittelt und gleich exemplarisch an einem ersten repräsentativen Gebäude umgesetzt werden. Das so eingeführte Managementsystem soll somit gleich von Beginn an dazu eingesetzt werden, um valide mittlere Senkungswerte zu dokumentieren, die sich dann auf die anderen Gebäude und die Berliner Klimabilanz übertragen lassen.

Präsentation zum Speed-Dating für Wohnungsunternehmen am 25.09.2018

Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr, wollten wir auch in 2018 mit unserer Veranstaltung „Speed-Dating für Wohnungs-unternehmen“ die Gespräche zwischen Anbietern von wohnungswirtschaftlichen Produkten und Dienstleistungen und den verantwortlichen Entscheidern optimieren.

Webseiten-Info der Veranstaltung

Bei vielen wohnungswirtschaftlichen Events besteht selten die Gelegenheit sich umfassend mit neuen Geschäftsideen zu beschäftigen, die eigentlich genau das richtige Produkt oder die passende Dienstleistung gerade für WoWi-Unternehmen bereitstellen würde. Das Tagesgeschäft lässt ebenfalls wenig Zeit sich mit diesen Themen intensiv auseinanderzusetzen. Daher hatten wir gemeinsam mit einigen Partnern ein Veranstaltungsformat entwickelt, dass Wohnungsunternehmen und Dienstleister in exklusiver, entspannter Atmosphäre zusammenbringt und einen maximalen Informationstransfer in kürzester Zeit ermöglicht.

Das 2. Speed-Dating für Wohnungsunternehmen fand
am Dienstag, dem 25. September 2018,
von 11:00 Uhr bis 15:00 Uhr
in der Bibliothek des Waldorf-Astoria Berlin

statt. Unser Netzwerk war mit drei Unternehmen vertreten: DSC, GEFTA und Netcom Connected Services informierten Fachbesucher umfassend über unsere Lösungsansätze.

Mit dieser neuen Art der Informationsveranstaltung werden innovative wohnungswirtschaftliche Produkte und Dienstleistungen in einem außer gewöhnlichen Ambiente in kürzester Zeit präsentiert. Im 20-Minuten-Takt erläutern insgesamt 8 Anbieter innovative Lösungen für die Wohnungswirtschaft. Mit modernen Kommunikationsmitteln erfolgt eine audio-visuelle Präsentation des jeweiligen Produktes oder der Dienstleistung. Danach gibt es genügend Möglichkeiten, das Gehörte in persönlichen Gesprächen bei exzellentem Flying-Buffet und ansprechenden Getränken zu vertiefen.

Auch in diesem Jahr hatten wir das Hotel Waldorf-Astoria, Berlin als Veranstaltungsort ausgewählt. Die Bibliothek im 15. Stock des Waldorf-Astorias bietet zudem neben einer perfekt geeigneten Ausstattung einen spektakulären Ausblick über die Stadt Berlin.

 

Reife Früchte der Digitalisierung bei Fernwärme-Verträgen: Lieferanten investieren Grundlagen zur Einsparungen warmer Betriebskosten beim Fernwärme-Grundpreis

Viele Wohnungsunternehmen haben langfristige Abnahmeverträge für die Fernwärme mit einem einzigen, häufig ogliopolisch aufgestellten Anbieter vereinbart. Was aber ist zu tun, wenn sich sehr kurzfristig Chancen der Digitalisierung (z.B. Smart Meter in der HASt) auftun, die zu massiven Einsparungen führen können? Mögliche Einsparpotenziale können nun auf Basis erfolgender EU-Richtlinien wie EPBG (wird in einer überarbeiteten EnEV national umgesetzt) und EED erfolgen und mit konkreten Services wie die Zulieferung aktueller und transparenter Verbrauchsdaten des Primärenergie-Zählers untersetzt werden. Der Berliner Anbieter Vattenfall ist hier voraus gegangen: Auf Bassis neuer  Zähler-Investitionen in alle HASt aller Weiterlesen

EED-Gebäuderichtlinie der EU: Ergebnis der ersten Lesung 17.07.2018 veröffentlicht

Als Teil des Maßnahmenpakets „Saubere Energie für alle Europäer“ hatte die Europäische Kommission im November 2016 eine Überarbeitung der Energieeffizienzrichtlinie (EED) von 2012 vorgeschlagen. Ziel der Überarbeitung war es, die EED durch die Einführung eines verbindlichen Energieeffizienzziels von 30% für die Zeit bis 2030 anzupassen und das derzeitige Anforderungsniveau somit beizubehalten. Zudem schlug die Kommission vor, den Wortlaut teilweise zu vereinfachen, um die Umsetzung der Richtlinie auf einzelstaatlicher Ebene zu erleichtern.

Ende 2017 lag dann ein Kommissionsbericht zur Bewertung der Fortschritte bei der Umsetzung dieser geplanten Vereinfachungen vor.

Am 17.07.2018 wurde nun das Ergebnis der ersten Lesung als „Transnationales Verhandlungsergebnis“ vorgelegt. Eine Präzisierung, ja sogar Verschärfung der verbindlichen Richtlinien wurde eingefügt für den Fall, dass einzelne Staaten hier das geplante Zählerwesen unterlaufen wollen (aktuell nur in englich, Übersetzung folgt): Weiterlesen

Datensicherheit in der Wohnungswirtschaft: Präsentation sicherer Speditionsnetze auf dem VdW-Forum 2018

Auf dem VdW-Forum 2018 in Düsseldorf präsentierte das Netzwerk green with IT die Basis neuer digitaler Geschäftsmodelle in der Wohnungswirtschaft: sichere Kommunikationsnetze. Sicherer als bisher erhältlich. Was auf den ersten Blick profan erscheint, wandelt sich bei näherem Hinsehen zu profitablen neuen Quellen in durchaus finanziellem Interesse. Weiterlesen

Umsetzung EPBD in Berlin? Geht schneller als gedacht: Vattenfall Wärme verkündet Aufrüstung im Wert von € Mio 10

Wer dachte, die für die Energiewende so wichtige EU-EPBD-Richtlinie würde erst in 20 Monaten so richtig wahrgenommen, wird auf angenehme Weise enttäuscht: Gemeinsam schalteten Björn Böhning, Chef der Berliner Senatskanzlei und Vattenfall Wärmevorstand Gunther Müller den ersten fernauslesbaren Wärmezähler für das Land Berlin schon am 23.01.2018 im offenen Herzen (Energie-Zentrale) des Roten Rathauses ein. Da war die Richtlinie noch nicht veröffentlicht.

Tuoma Hattaka, Vorstandsvorsitzender von Vattenfall Europe umriss die neuen Prioritäten -auch nach dem konsequenten Ausstieg aus der Braunkohle – mit dem Begriff: 4 D. Das bedeutet: Digitalisierung, Dezentralisierung, Dekarbonisierung, Diversifikation. Gemeint sind Weiterlesen

EUSEW 18: green with IT presents disruptive solutions

The Policy Conference is the most important European conference dedicated to sustainable energy policy issues. Sessions organised by the European Commission and energy stakeholders debate new policy developments, best practices and sustainable energy ideas, while networking events forge alliances. Outstanding projects are recognised at the Award Ceremony.

On june 6th, green with IT presented disruptive solutions in the networking village.

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EUSEW Networking Village was the perfect accompaniment to the Policy Conference, Weiterlesen

Hausaufgabe für die GroKo: EU beschließt verbindlich Energieeffizienz-Gebäuderichtlinie „EPBD“

Wie überall, so ist die Immobilienbranche aktuell voll mit der Umsetzung der EU-Richtlinie zur Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) beschäftigt, da schlägt schon der nächste Blitz ein, diesmal branchengenau im Immobiliensektor:

Das Europäische Parlament hat am 17. April 2018 der überarbeiteten Richtlinie zur Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (auch: EU-Gebäuderichtlinie, EPBD) endgültig zugestimmt. Die vereinbarten Änderungen ermöglichen das enorme Potenzial für Energieeinsparungen im Gebäudesektor – dem energieintensivsten Bereich in Europa – zu erschließen. Die neuen Vorschriften zielen unter anderem darauf ab, Weiterlesen

Hauptstadtregion präsentiert „green with IT“ zur EU-Energieeffizienz-Tagung in Brüssel

Unser Netzwerk hat sich erfolgreich um einen Speaker-Platz zur EU-Nachhaltigkeitstagung „EU sustainable week“ vom 05.06 bis 07.06.2018 in Brüssel beworben. Thermische Energie in Quartieren und deren nachhaltige Bewirtschaftung, CO2-Senkungspotenziale, Stadtrenditen aus erfolgreichen Pilotprojekten: das waren überzeugende Inhalte unseres eingereichten Beitrages, der nun zur EU-Präsentation am 06.06. gegen 10.00 h im EU-Residence-Palace ausgesucht wurde.

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Zum vorläufigen Programm-Entwurf

Wir haben in der Hauptstadtregion disruptive Ansätze zur drastischen Reduzierung der größten CO2-Stellschraube „Heizenergie“ ausprobiert Weiterlesen

Aktuelle Wärmenetz-Themen im EU-Interreg-Projekt SAM: Optionen zur Umsetzung disruptiver Wärmenetz-Lösungen

Berlin liegt ganz am südlichen Rand. Zumindest wenn man die EU-Karte der „Baltic Sea Region“ (BSR) liest. Aber eben auch noch drin im „Zuwendungsgebiet“. Und so haben wir uns mit starken und erfahrenen EU-Partnern in Potsdam beim EEN-Stabsbüro der WFBB treffen können. Im Ergebnis liegt nun ein gemeinsamer EU-Antrag aus dem Programm „Interreg“ vor: Smart Asset Management for district heating distribution (SAM). Weiterlesen